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Marktstraße wird beruhigt

Pritzwalk Marktstraße wird beruhigt

Die Verkehrsneuordnung rund um Markt und Marktstraße in Pritzwalk nimmt langsam konkrete Formen an. Jetzt wurden die Poller gesetzt, die künftig Markt und Marktstraße voneinander abgrenzen sollen. In der kommenden Woche wird dann besprochen, wie es mit der Umsetzung der Pläne weitergeht.

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Mitarbeiter des städtischen Bauhof setzen die Poller

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Riesige Blumentöpfe markieren die Stelle schon seit einiger Zeit, an der die Abgrenzung der künftigen Total-Fußgängerzone auf dem Markt von der Marktstraße errichtet werden soll. Nun setzen Mitarbeiter des städtischen Bauhofs auch die dafür vorgesehenen Poller. Das sind aber nur die Vorboten für die eigentliche Umgestaltung des Bereichs und die Umsetzung des beschlossenen Verkehrskonzepts für die Marktstraße.

Ab heutigem Freitag müssten auch die widmungsrechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen. Denn sollte es nicht noch in letzter Sekunde Einwendungen geben, trat jetzt die Widmungsänderung für den östlichen Teil der Marktstraße in Kraft, der die Stadtverordneten im Februar ihren Segen gegeben hatten. Das sei die Voraussetzung für eine entsprechende ordnungsbehördliche Anordnung, erklärte auf MAZ-Nachfrage Heiko Möbius, Sachbearbeiter im Fachgebiet Straßenwesen, Grünanlagen und Friedhofswesen bei der Pritzwalker Stadtverwaltung. Die Marktstraße wird demnach nach beiden Seiten von einer Spiel- zu einer Geschäftsstraße umgewidmet werden. Zudem wird die Straße im östlichen Teil zur Sackgasse. Markt und Meyenburger Straße bleiben Fußgängerzone.

Ob alles zum „Herbstleuchten“ fertig wird, ist unsicher

Wie genau weiter verfahren wird, soll laut Möbius in der kommenden Woche besprochen werden. Denn es gibt nun noch einiges zu tun: 16 Kurzzeitparkplätze und zwei Taxiparkplätze sollen im östlichen Teil der Marktstraße laut Beschluss eingerichtet werden. In Höhe Rathaus/ Bäckerei Pickert wird eine Wendeschleife gebaut. Für all dies muss Pflaster ausgetauscht werden. Die Pläne sind so ausgelegt, das der vorhandene Platz für alles ausreicht, auch für eine Wendeschleife, die Lkw bis 7,5 Tonnen bequem nutzen können.

Ob alles, wie von Vizebürgermeister Ronald Thiel im Februar im Stadtparlament erklärt, spätestens bis zum Herbstleuchten fertig sein wird, ist nicht sicher. Auf jeden Fall aber kann jetzt mit der Umsetzung der Pläne begonnen werden. Dass das Setzen der Poller nun bereits möglich war, hat damit zu tun, dass der ansonsten ausgelastete Bauhof jetzt gerade ein Zeitfenster dafür hatte. Elf mechanisch abmontierbare und drei feststehende Poller werden nun für die nötige Abgrenzung sorgen. Aus Kostengründen war man zunächst von der ursprünglichen Variante mit automatisch versenkbaren Pollern abgegangen. Allerdings ist diese perspektivisch offenbar auch noch nicht gänzlich vom Tisch.

An den Markttagen wird sich das Geschehen künftig mehr auf den eigentlichen Markt verlagern: Wegen der geplanten Wendeschleife müssen ein paar Markthändler ihren angestammten Platz verlegen.

Von Bernd Atzenroth

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