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Martinsumzug führt durch den ganzen Ort

Triglitz in der Prignitz Martinsumzug führt durch den ganzen Ort

Die Mädchen und Jungen der Kita „Villa Kunterbunt“ in Triglitz fiebern schon dem Martinsumzug am 10. November entgegen. Mit Laternen, mit Eltern und Großeltern und dem Pritzwalker Spielmannszug geht es durch den Ort.

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Beim großen Basteln mit Ramona Funk.

Quelle: Privat

Triglitz. Der Herbst ist in die „Villa Kunterbunt“ eingezogen. Kastanien und Eicheln liegen in den Regalen und auf den Tischen. Die Spielzeugfahrzeuge der Mädchen und Jungen fahren sie von einer Stelle zu einer anderen. Und es wird natürlich auch gebastelt. „Aber das ist ja normal“, sagt Erzieherin Diana Müller. Die 20 Kinder der Kita können sich jederzeit Bastelwerkezeuge aus den Regalen nehmen und loslegen. Die Größeren sind gerade dabei, unter Anleitung von Erzieherin Ramona Funk kleine Drachen zu basteln, die vor allem der herbstlichen Dekoration dienen.

Alle fiebern schon dem Martinsumzug am Donnerstag, 10. November, entgegen. „Das ist für die Kita immer ein Höhepunkt“, blickt Manuela Junker-Zimmermann, die zusammen mit Diana Müller die Kita als private Einrichtung führt, voraus. Das Programm für den Martinsumzug steht schon fest. Der wird sicher für ganz Triglitz ein Ereignis. Gegen 15 Uhr treffen die Omas und Opas der Kinder ein. Die Mädchen und Jungen wollen dann mit einem Programm vor ihren Großeltern glänzen. Danach sitzen alle bei Kaffee und Kuchen zusammen.

Umzug ist ein Fest für alle

„Der Martinsumzug ist auch immer mit einem Oma-Opa-Tag verbunden“, berichtet Manuela Junker-Zimmermann. Die Eltern der Kita-Kinder finden sich um 17 Uhr ein. Dann setzt sich der Laternenumzug in Bewegung. Vorneweg marschiert der Spielmannszug aus Pritzwalk. „Es geht einmal durch das Dorf“, sagt die Erzieherin. An diesen aufregenden Umzug durch den Ort schließt sich ein gemütliches Beisammensein auf dem Spielplatz der Kita an. Es gibt Bratwurst und Stockbrot.

Die „Villa Kunterbunt“ war zu ihrer Gründung im Jahr 2000 die erste private Kita in der Prignitz und eine der ersten im Land Brandenburg. Für Diana Müller und Manuela Junker-Zimmermann hieß es erst mal, viele bürokratischen Hürden zu nehmen. Beide Erzieherinngen kündigten beim CJD in Hoppenrade, wo sie gerne gearbeitet hatten, wagten den Schritt in die Selbstständigkeit. Aber es hat alles geklappt. Mit 20 Mädchen und Jungen im Alter von ein bis sechs Jahren ist die Kita voll ausgelastet. Die Räume sind großzügig und die drei Erzieherinnen führen ein sehr familiäres Haus, in dem sich alle wohl fühlen. Eine vierte Erzieherin betreut ein autistisches Kind. Die Arbeit mit Integrationskindern sind die Leiterinnen aufgrund ihrer Erfahrung beim CJD gewöhnt: „Wir machen das gerne.“

Von Michael Beeskow

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