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Mehr Vorsicht vor spielenden Kindern

Tempolimit auf Seestraße in Berlinchen Mehr Vorsicht vor spielenden Kindern

Anwohner in Berlinchen machen sich Sorgen um den Fahrzeugverkehr in der Seestraße. Während einige ein Tempo-30-Limit oder zumindest ein Achtungsschild fordern, um spielende Kinder auf der Straße nicht zu gefährden, denken andere darüber nach, die Straße für den Lkw-Verkehr gänzlich zu sperren.

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Die Seestraße kann für Kinder zum gefährlichen Spielplatz werden, findet Beate Corbach.

Quelle: Christian Bark

Berlinchen. Von ihrer Einmündung in den Dorfplatz an geht die Seestraße in Berlinchen entlang der alten Wasserstiege steil bergab. Diese Tatsache und eine gleich im Anschluss folgende scharfe Kurve machen die Straße besonders für spielende Kinder zu einem gefährlichen Pflaster, so die Meinung des Berlinchener Paares Beate Corbach und Steffen Jander.

„Da braucht bloß der Ball fortzurollen und ein Auto um die Kurve geschossen kommen“, warte Corbach den Ortsbeirat auf seiner Sitzung am Montagabend. Wenn dann die Kinder hinter dem Spielzeug hinterherjagten, könnten Autofahrer nicht schnell genug reagieren. Darum forderte sie ein Tempolimit von höchstens 30 Stundenkilometern für Fahrzeuge, zumindest auf diesem Teilstück der Seestraße.

„Ich hab das mal ausprobiert, da kann man gar nicht mit Tempo 50 langfahren“, schilderte Ortsbeirat Dieter Welchering seine Erfahrungen mit der Seestraße. Die Frage sei vielmehr, ob ein Tempolimit, das dann vielleicht sowieso überschritten werde oder eher ein Achtungschild vor spielenden Kindern nützlicher wären.

Tempolimit oder Achtungsschild im Gespräch

In Gesprächen mit dem Wittstocker Ordnungsamt sei bereits signalisiert worden, dass einem solchen Tempo-30-Schild wenig im Wege stehen würde. Trotzdem diskutierte der Ortsbeirat am Montag gemeinsam mit den anwesenden Gästen das Problem.

Obwohl die Ansichten der Dorfbewohner auseinander gingen und mit der Erfahrung aus der Vergangenheit argumentiert wurde, dass früher den Kindern dort auch nichts passiert wäre, sprach sich niemand grundsätzlich gegen eine Temporegelung aus.

„Es bleibt halt die Frage, ob Autofahrer bei einem Achtungsschild für Kinder nicht noch vorsichtiger unterwegs sind“, betonte Steffen Jander. Dieses könne von den Bewohnern auch selbst gestaltet werden. Nach Ansicht Corbachs könne dann ein Schild auf Höhe des Dorfplatzes und ein weiteres hinter der Kurve aufgestellt werden. „Wir werden das an die Stadt weitergeben“, bekräftigte Ortsvorsteherin Dorit Kohsow. Bis zur geplanten Begehung des Ortsteils durch die Stadtverwaltung im September wolle man das Problem nämlich nicht aufschieben.

In diesem Zusammenhang monierten einige Dorfbewohner noch, dass auf der Seestraße sowohl landwirtschaftlicher Verkehr als auch Holztransporte viel zu schnell unterwegs seien. Man müsse über ein Verbotsschild für Lkw nachdenken.

Von Christian Bark

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