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Prignitz Mehr Wohnraum für Flüchtlinge
Lokales Prignitz Mehr Wohnraum für Flüchtlinge
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02:15 25.01.2016
Im städtischen Gebäude, das einmal den Verein Soziales Arbeiten und Lernen beherbergte, sollen drei Wohnungen für Asylsuchende entstehen.
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Putlitz

Gerüchte kursieren in der Stadt Putlitz, wie viele Flüchtlinge die Stadt demnächst aufnehmen wird und wo sie untergebracht werden. Um den Spekulationen entgegenzutreten, wird es am Donnerstag, 28. Januar, zu dem Thema eine Informationsveranstaltung geben. Sie beginnt um 18 Uhr im Haus des „Kulturbeutel“-Vereins. Dazu sind, wie der Putlitz-Berger Amtsdirektor Hergen Reker betont, alle interessierten Einwohner der Stadt Putlitz willkommen. Als Gesprächspartner für die Bürger anwesend sein werden Vertreter der Kreisverwaltung Prignitz, der Polizei, der Stadtpolitik, der Amtsverwaltung und der Arbeiterwohlfahrt (Awo), die im Landkreis die Flüchtlinge betreut.

Infos am 28. Januar

Alle interessierten Einwohner sind am kommenden Donnerstag, 28. Januar, bei einer Informationsveranstaltung über die Unterbringung von Flüchtlingen in der Stadt Putlitz willkommen. Beginn ist um 18 Uhr im Saal des Vereins „Kulturbeutel“.

Gesprächspartner sein werden Vertreter der Kreisverwaltung Prignitz, der Polizei, der Stadt Putlitz, der Amtsverwaltung Putlitz-Berge und der Arbeiterwohlfahrt, deren Mitarbeiter im gesamten Landkreis die Asylsuchenden betreuen.

Zum bisherigen Stand der Vermietung von Flüchtlingsquartieren in Putlitz sagte Amtsdirektor Reker am Freitag der MAZ, dass dem Landkreis bislang zwei Wohnungen in der Rudolf-Breitscheid-Straße 31 zur Verfügung gestellt wurden. In diesen finden insgesamt neun Personen Platz.

Ab Februar kann das große Gebäude am Mertensdorfer Weg mit Asylsuchenden belegt werden. Darin war einmal das Unternehmen Reko-Bau ansässig. Der Landkreis mietet es von dem ­Privateigentümer. Zirka 20 Flüchtlinge könnten in dem Haus beherbergt werden, so Reker.

In der Chausseestraße 36 wurde damit begonnen, das dreistöckige Gebäude, in dem bis zum Frühsommer 2015 noch der Verein Soziales Arbeiten und Lernen tätig war, für die Unterbringung von Flüchtlingen herzurichten. Es sollen drei Wohnungen für Familien mit insgesamt zwölf bis 15 Personen entstehen. Über den Mietvertrag wird zwischen der Stadt Putlitz beziehungsweise der Amtsverwaltung und dem Landkreis bereits verhandelt.

Schon im vorigen Jahr vermietete die zum Amtsbereich gehörende Gemeinde Berge acht Wohnungen in den Wohnblocks an der Berger Schulstraße an den Landkreis. Dieser hatte sich „nicht unerheblich“, wie Amtsdirektor Reker sagt, an den Kosten für die Renovierung von Sanitäranlagen, Fußböden und Wänden beteiligt, sowie die Wohnungen mit Betten, Schränken, Tischen und Stühlen ausgestattet. Zurzeit leben dort 31 Flüchtlinge aus Albanien, Serbien, Syrien, Afghanistan und dem Iran. Darunter sind 13 Kinder.

Von Ulrich Fischer

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