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Messe für den Jobstart

Kyritz Messe für den Jobstart

Die Jobstart-Messe wirft ihre Schatten voraus. Veranstalter und Bürgermeister warben am Dienstag für eine rege Teilnahme am Sonnabend in Kyritz. Gut 90 Aussteller werden dabei sei. Die Chancen für junge Menschen auf eine Ausbildung oder ein Studium stehen so gut wie selten zuvor.

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Werben für die Jobstart-Messe: Sie öffnet am Sonnabend um zehn Uhr ihre Türen im Kulturhaus Kyritz.

Quelle: Claudia Bihler

Kyritz. „Eltern sind die besten Berufsberater“, sagte gestern Nora Görke, Bürgermeisterin der Jobstart-Gastgeberstadt Kyritz. „Insofern bitte ich alle Eltern, Großeltern und andere Verwandte: Sagen Sie den Jugendlichen in der Familie, dass sie die diesjährige Jobstart-Messe besuchen sollen.“

Die Messe rund um Berufswahl und Studium beginnt am Sonnabend, 10. September, um 10 Uhr die Türen im Kyritzer Kulturhaus. In diesem Jahr sind gut 90 Aussteller dabei, darunter sowohl regionale Unternehmen und Verwaltungen, als auch die Rekordzahl von 14 Hochschulen. Veranstalter ist auch bei dieser dritten Messe in Kyritz wieder der Förderverein Wachstumskern Autobahndreieck. „Die Personalnot in den Unternehmen und der Bedarf an Auszubildenden sind größer denn je“, sagte dessen Sprecher Mike Blechschmidt: „Die demografische Keule schlägt gewaltig zu.“ Insofern seien die regionalen Unternehmen bereits teilweise genötigt, Aufschläge zu den Lohnkosten zu zahlen: „Die Mär der niedrigen Lohnkosten im Nordwesten Brandenburgs wird völlig ad absurdum geführt.“

Personalnot und Berufschancen

So groß wie die Personalnot sind auch die Berufschancen, die sich für die Schulabgänger ergeben. Ralf Reinhardt, Landrat von Ostprignitz-Ruppin, wies darauf hin, dass es bei der Jobstart in diesem und im kommenden Jahr um die Mitarbeiter 2020 gehe: „Das spricht für sich. Bei einigen Firmen ist das Bewusstsein dafür noch nicht ausreichend vorhanden.“ Hans Schäfer von der regionalen Entwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg hatte Zahlen auf der Grundlage einer Befragung von knapp 50 Unternehmen im Landkreis OPR parat, die etwa 20 Prozent der Arbeitkräfte beschäftigen. Während diese einen Bedarf von mehr als 500 Auszubildenden haben, wird es im kommenden Jahr lediglich 800 Schulabgänger geben. Viele davon werden zunächst ein Studium absolvieren.

„Die Konkurrenz unter den Unternehmen ist dementsprechend hoch“, sagte Mike Blechschmidt – beste Chancen für Ausbildungssuchende. Zum ersten Mal setzt der Verein auf Guerillamarketing und veranstaltet zur Jobstart eine Verlosung: Besucher können drei Preise gewinnen, darunter ein Samsung-Tablet.

Schwerpunkt der Jobstart ist das Projekt „Praxis schafft Durchblick“. Blechschmidt: „Wir wollen mit diesem Projekt an der Schnittstelle Schule Wirtschaft aktiv die Praktika in den Unternehmen so verbessern, dass sie quasi als Casting für einen zukünftigen Ausbildungsplatz dienen.” Gestern wurde der Verein für das Projekt von der IHK Potsdam mit dem Preis „Region Zukunft 2016“ ausgezeichnet. Die 2500 Euro Preisgeld werden mit 2500 Euro Eigenmitteln des Vereins für eine Kontaktstelle für Unternehmen, Schulen und Eltern kombiniert.

Von Claudia Bihler

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