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Prignitz Meyenburg: Belohnung ausgesetzt
Lokales Prignitz Meyenburg: Belohnung ausgesetzt
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00:18 21.02.2016
Graffiti auf einem Waggon in Meyenburg. Quelle: Foto: Tino Hahn
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Meyenburg

Jetzt ist es entschieden. Die Hanseatische Eisenbahn wird tatsächliche eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro aussetzen für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Graffitisprayer führen, die im Februar gleich zweimal auf dem Betriebsgelände des Eisenbahnunternehmens in Meyenburg Züge verunziert haben. Die sachdienlichen Hinweise werden bei der Polizeiinspektion in Perleberg entgegengenommen. Dort werden sie auch be- und ausgewertet, Nach den Vorfällen vom 8. und 11. Februar, bei denen gleich mehrere Abteile besprayt worden waren, sah Tino Hahn, Vorstand der Hanseatischen Eisenbahn mit Sitz in Putlitz, einen gewissen Handlungsdruck, weil sich die Hanseatische Eisenbahn das Treiben der Sprayer nicht mehr gefallen lassen will. Schließlich hatte es auch im 2015 bereits zwei ähnliche Übergriffe auf Züge des Unternehmens gegeben.

Um zu vermeiden, dass Graffiti-Sprayer auch künftig auf Zugwaggons großflächig ihre Zeichen und Gemälde auftragen, wird das Gelände zudem viel besser gesichert. So ist es jetzt nicht nur umfriedet, sondern komplett videoüberwacht. Außerdem hat das Beförderungsunternehmen einen Wachschutzbeauftragten benannt.

Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Graffiti-Sprayer führen könnten, sind bitte an die Polizeiinspektion in Perleberg unter  03876/71 50 zu richten.

Von Bernd Atzenroth

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