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Meyenburg: Sprayer bemalen Waggons

Vandalismus auf dem Betriebshof Meyenburg: Sprayer bemalen Waggons

Sprayer verunzieren gerne Bahnwaggons, weil diese dann ihre Zeichen in der Gegend herumfahren und bekannt machen. Jetzt hat es erneut Wagen der Hanseatischen Eisenbahn getroffen. Das Unternehmen will sich das nicht mehr gefallen lassen.

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Quelle: Fotos (2): Tino Hahn

Meyenburg. Tino Hahn, Vorstand Finanzen der Deutschen Eisenbahn Service in Putlitz, hat die Nase voll. Gleich zweimal wurden Züge der Hanseatischen Eisenbahn innerhalb weniger Tage von Sprayern komplett verunziert, und das auf dem Betriebshof des Personenbeförderungsunternehmens in Meyenburg.

Die Angriffe am 8. und 11. Februar waren nicht die ersten dieser Art – schon 2015 waren in zwei Fällen Waggons mit Graffitis besprüht worden. Zwar hatte das Unternehmen damals die Kriminalpolizei eingeschaltet, doch wurde das Verfahren letztlich ohne Erfolg eingestellt. Jetzt könnte sich Tino Hahn vorstellen, eine Belohnung auszusetzen, um die Täter dingfest zu machen.

Nach Angaben von Toralf Reinhardt, Pressesprecher der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, sind Graffiti-Schmierereien ein „ständiges Problem“. Allerdings auch eines, bei dem es über die Jahre hinweg einen tendenziellen Rückgang gibt. Maßgeblich liegt das seiner Auffassung nach daran, dass es sich um jugendbezogene Straftaten handelt und der Anteil der Jugendlichen in der Bevölkerung in den Landkreisen auf Dauer abnimmt. Diesen Rückgang verzeichnet die Polizei aber stärker in der Prignitz als etwa im berlinnahen Landkreis Oberhavel. Die Bahn sei für Sprayer ein beliebtes Symbol, denn es sei möglich, dass viele Menschen ihre Zeichen sehen, wenn sie von der Bahn in der Gegend herumgefahren werden. Auch Bahnhöfe ziehen Sprayer an.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion in Perleberg,  03876/71 50.

„Wanted“, auf deutsch „gesucht“, werden die Graffiti-Sprayer

„Wanted“, auf deutsch „gesucht“, werden die Graffiti-Sprayer.

Quelle: Tino Hahn

Von Bernd Atzenroth

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