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Meyenburg besteuert Zweitwohnsitze

Bedingung vom Land Meyenburg besteuert Zweitwohnsitze

Die Meyenburger bereiten jetzt die Erhebung einer Zweitwohnungssteuer vor. Dies war eine der Bedingungen, die das Land an die Bedarfszuweisung aus dem brandenburgischen Finanzausgleichsgesetz geknüpft hatte, die die Stadt im August erhielt. Die Stadtverordneten sind nicht gerade begeistert.

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Quelle: dpa

Meyenburg. Im Hauptausschuss am Mittwochabend wurde das Thema demnach pro forma in Vorbereitung auf die nächste Stadtverordnetenversammlung besprochen, berichtete Bürgermeister Falko Krassowski auf MAZ-Nachfrage. „Wir sind alle der gleichen Meinung und sehen es als den falschen Weg“, sagte er. Von der Zweitwohnungssteuer, die die Stadt nach den Forderungen des Landes ab 2014 erheben soll, wären laut Bürgermeister nach dem aktuellen Stand 19 Bürger betroffen. Das könne sich aber noch reduzieren, wenn alle Eckdaten für die Besteuerung festgeklopft sind.

Für die projektbezogene Bedarfszuweisung vom Land hatten die Meyenburger im Juni eine Prioritätenliste eingereicht, die in vollem Umfang bewilligt worden war. Zu den Maßnahmen gehören der Neubau des Sporthauses für 571000 Euro, die energetische Dachsanierung und Erweiterung der Kita „Eichhörnchen“ für 360000 Euro und die Erneuerung der Straße Plauer Ring, für die die Planungskosten berücksichtigt sind. „Damit soll der Kostenrahmen ermittelt werden“, so Krassowski. Für die Zuweisung musste bereits die Grundsteuer A auf 305 Prozent und die Grundsteuer B auf 385 Prozent angehoben werden. Die Gewerbesteuer hatte schon den geforderten Wert.

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