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Meyenburg Stepenitz ist stolz auf seine Feuerwehr
Lokales Prignitz Meyenburg Stepenitz ist stolz auf seine Feuerwehr
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10:14 27.08.2018
Teamarbeit war gefragt beim Zusammen bauen der Wörter. Die Zuschauer hatten ihren Spaß... Quelle: Stephanie Fedders
Stepenitz

Es war ein erfreulicher Anlass, zu dem sich die Freiwillige Feuerwehr Stepenitz am Sonnabend traf. Kein Brand oder Unfall trommelte die Kameraden zusammen, stattdessen konnten sie ausgiebig ihr 125-jähriges Bestehen feiern.

Für das Jubiläum wurde mit einem Dorffest anstatt des alljährlich stattfindenden Erntefestes auch ein passender Rahmen gefunden, so dass sich alle Einwohner eingeladen fühlen durften. Auch die Partnerwehr aus dem niedersächsischen Jeersdorf kam mit sieben Kameraden zu Besuch.

Nach dem Umzug durch das geschmückte Dorf ging es auf der Fläche vor der alten Getreidehalle kreativ zur Sache. Die Mitglieder der SG Aufbau Stepenitz beteiligten sich mit Spielen wie Bierglas schieben, Kegeln, Dart oder Torwand schießen. Hier winkten den Teilnehmern Preise im Wert von 250 Euro.

Aus Kartons Wörter gebildet

Um Präsentkörbe ging es bei den zehn Aufgaben, die sich Rüdiger Martelock wieder einmal ausgedacht hatte. Drei Teams mussten unter anderem aus mit Buchstaben bemalten Kartons Wörter bilden und diese dann auf den Kopf setzen. Jedem Versuch ging ein hektisches Gewusel voraus, schließlich wurde die Zeit gestoppt und jede Sekunde zählte. Als süße Belohnung standen im Zelt 30 Kuchen bereit, die die Frauen um Rosi Quade gebacken hatten. „Ein eingespieltes Team“, lobte Ortsvorsteher Martin Kruse.

Kruse kann auch stolz sein auf das Geburtstagskind, die Stepenitzer Wehr. 18 Aktive, davon vier Frauen, packen mit an. Und auch die Zukunft ist vielversprechend. „Jedes Kind ist in der Feuerwehr. Wenn die sich treffen, ist es vor der Wache richtig voll“, freut er sich. Daniel Menze und Michael Oberländer kümmern sich als Jugendwarte um den Nachwuchs. „Mit 16 Kindern sind wir extrem gut aufgestellt“, weiß Wehrführer Toni Kelm. Wenn es gelingt, die Mädchen und Jungen nach und nach in den Kreis der Aktiven zu integrieren, dann wird einer Feier zum 150-jährigen Bestehen wohl nichts im Wege stehen.

Von Stephanie Fedders

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