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Meyenburg Eltern sparen bei der Kita-Betreuung
Lokales Prignitz Meyenburg Eltern sparen bei der Kita-Betreuung
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17:46 06.11.2018
Auch die Staffelung der Betreuungszeiten ändert sich. Quelle: Foto: dpa
Meyenburg

Die inhaltliche Arbeit ist getan, jetzt wartet die Stadt Meyenburg auf ein Signal des Landkreises, ob die eingereichte Kita-Satzung auf Zustimmung stößt und Anfang kommenden Jahres in Kraft treten kann. Über das Prozedere informierte Amtsdirektor Matthias Habermann den Ausschuss für Ordnung und Soziales. Die Mitglieder signalisierten ihre Unterstützung für den Entwurf.

Der Landkreis hatte alle Kommunen aufgefordert, ihre Satzungen zu überarbeiten und vor allem in den Punkten Mindestgebühren und Einkommensgrenzen Anpassungen vorzunehmen (MAZ berichtete).

AG nicht immer einer Meinung

Meyenburg hatte dafür in diesem Jahr eine Arbeitsgemeinschaft aus Stadtverordneten, Elternvertretern und Verwaltungsmitarbeitern gebildet, in der Vorschläge diskutiert wurden. „Wir waren nicht immer einer Meinung, haben aber konstruktiv gearbeitet und eine Mehrheitsentscheidung getroffen“, erklärte Habermann.

Die Kreisverwaltung hatte zur Orientierung Eckpunkte festgelegt, die auf jeden Fall zu berücksichtigen seien. Dazu gehörten die Vorgaben, dass alle Eltern einen Mindestbeitrag zu zahlen haben, und der Beitrag Schritt für Schritt geringer ausfällt, je mehr Kinder die Einrichtung besuchen – in Meyenburg wird die Integrationskita „Eichhörnchen“ durch die Stadt betrieben.

Die Neukalkulation der Gebühren werde auf jeden Fall dazu führen, dass Eltern entlastet werden“, betonte Matthias Habermann. Vor allem im unteren Bereich wurde die Einkommensgrenze als Bemessungsgrundlage verschoben – von derzeit 800 auf 1200 Euro. Wer sein Kind sechs Stunden betreuen lässt, zahlte bisher in der Krippe 20 Euro und nach der neuen Satzung 16 Euro.

Staffelung von sechs bis elf Stunden

Neu wird auch die Einteilung der Betreuungszeit sein. Bislang richteten sich die Beiträge danach, ob ein Kind bis zu sechs Stunden oder länger beaufsichtigt wurde. In Zukunft gilt die Staffelung bis sechs, bis neun oder bis elf Stunden.

Gibt der Kreis grünes Licht, kann die Satzung den Stadtverordneten vorgelegt werden. Die nächste Sitzung ist für den 12. Dezember geplant. Vorbehaltlich der Zustimmung wird die neue Vorschrift Auswirkungen auf den Haushalt haben. Der Verwaltungschef geht von einer jährlichen Mehrbelastung in Höhe von rund 25 000 Euro aus.

In den sauren Apfel wird die Kommune wohl beißen müssen. „Die neue Satzung ist ein vernünftiger Kompromiss zwischen dem Anliegen des Landkreises und den finanziellen Auswirkungen auf die Stadt“, argumentierte Habermann. „Wenn der Landkreis zustimmt, dann wird sie so beschlossen.“

Von Stephanie Fedders

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