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Meyenburg Mehr Zeit mit der Familie verbringen
Lokales Prignitz Meyenburg Mehr Zeit mit der Familie verbringen
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14:21 31.05.2018
Die Jugendfeuerwehr Meyenburg präsentierte sich beim ersten Familiensportfest in Meyenburg. Der war ein Erfolg. Quelle: Privat
Meyenburg/Stepenitz

Ein Mutmach-Tag für Familien soll am Samstag, 7. Juli, im Marienfließer Ortsteil Stepenitz veranstaltet werden. Spiel und Spaß, Theater und Musik stehen auf dem Programm. Dieses kann Eltern und Kinder anleiten, ein starkes Team zu sein, heißt es auf dem Flyer. Die Organisation liegt bei Petra Hahn, Koordinatorin des Netzwerkes Kind Meyenburg. „Wir wünschen uns, dass die Familien miteinander Zeit verbringen.“ Mit im Boot sind Gemeindevertreter und Ortsbeirat. 20 Familien sind an der Vorbereitung beteiligt und 15 weitere Akteure.

Der erste Mutmach-Tag ist nur eines von etlichen Angeboten, das die Koordinatorin für das Netzwerk seit dessen Gründung auf die Beine stellt. „In der Gemeinde Marienfließ hatten alle gleich ein offenes Ohr“, berichtet sie erfreut. Genau das ist eine der Säulen des Netzwerkes – dass Menschen, vor allem Familien, über die Gemeinwesenarbeit zusammengebracht werden.

Damit das Fremdeln aufhört

Eine andere Säule ist die Elternbeteiligung: Mit gutem Erfolg läuft das Eltern-Baby-Treffen in der Meyenburger Kita „Eichhörnchen“, zu dem sich junge Familien mit Kleinkindern alle vier Wochen treffen (die MAZ berichtete).

Petra Hahn geht es nicht nur darum, dass die etwa zehn Eltern zu verschiedenen Themen informiert werden. „Das trägt dazu bei, dass das Fremdeln aufhört, dass die Leute sich einfach vernetzen.“ Sie als Koordinatorin sieht ihre Aufgabe dabei eher darin, etwas anzuschieben, das sich dann verselbstständigt.

Das klappt nicht immer. Mit dem neuen Projekt „Land in Sicht“ sollen die Bedürfnisse junger Familien in der heutigen Zeit grundlegend ermittelt werden. „Wir müssen neue Methoden der Elternbeteiligung finden“, sagt Petra Hahn. Dazu habe es im Januar eine Fortbildung mit Lehrern und Erzieherin gegeben.

Mitunter gibt es keine Resonanz

Denn von selbst laufe das nicht unbedingt, wie jüngst eine Umfrage an der Pinnwand in der Kita gezeigt habe. Es gab keinerlei Resonanz. „Vielleicht ist es besser, Zettel zu verteilen“, meint die Koordinatorin. Das Projekt wird von der Koordinierungsstelle der Hochschule in Esslingen bei Stuttgart begleitet.

Die Koordinierungsstelle „Demokratie leben“ in Wittenberge begleite das Netzwerk-Projekt „Familien-Zeit“, zu dem auch das Eltern-Baby-Treffen gehört. Überhaupt ist die Arbeit im Netzwerk Kind nur möglich, weil mit Petra Hahn so viele Partner mitwirken: die Feuerwehr, Vereine, die Amtsverwaltung, die Schule, Kitas, der Landkreis, verschiedene soziale Träger.

Sie alle brachten sich im vergangenen Jahr auch beim Familiensportfest ein, das erstmals auf dem Sportplatz des SV Wacker Meyenburg gefeiert wurde. „Das soll dieses Jahr wiederholt werden, am 21. September“, kündigt Petra Hahn an.

Anmeldung für den Mutmach-Tag erforderlich

Wichtiges Standbein ist die Elternberatung. „Da geht es meist schon um ganz konkrete Probleme“, erzählt die Koordinatorin. Etwa, wenn Kinder auffällig werden oder Eltern nicht mehr weiter wissen. „Ich sage immer, ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, so Petra Hahn.

Interessierte Familien können sich am Mutmach-Tag am 7. Juli von 10 bis 16 Uhr auf dem Fußballplatz in Stepenitz einfinden. Anmeldungen sind erforderlich und werden bis 23. Juni unter 033981/ 5 07 42 bei Familie Bohn oder per Email über info@baustelleleben.de entgegen genommen.

Von Beate Vogel

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