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Meyenburg Fünf Neue bei Meyenburger Elektrobau
Lokales Prignitz Meyenburg Fünf Neue bei Meyenburger Elektrobau
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00:23 03.02.2019
Fünf auf einen Streich: Ausbilder Dirk Radatz und Geschäftsführer Gerd Altenburg gratulieren Marvin Meyer, Alexander Nickold, Philipp Rinke, Tim Nasert und Henry Querchfeld (von links) zur bestandenen Ausbildung bei der Meyenburger Elektrobau GmbH. Quelle: Stephanie Fedders
Meyenburg

Nicht nur beim Wein, auch bei Auszubildenden kommt es auf den Jahrgang an. Mit dem Nachwuchs hat die Meyenburger Elektrobau GmbH (MEB) mannigfaltige Erfahrungen sammeln können – positive wie negative. Aktuell geht der Daumen aber ganz klar nach oben: Fünf junge Männer haben seit wenigen Tagen Gewissheit, die Prüfung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bestanden zu haben. Das Übernahmeangebot ließ dann auch nicht lange auf sich warten.

Ein starker Jahrgang

Jetzt sitzen Alexander Nickold, Philipp Rinke, Tim Nasert, Marvin Meyer und Henry Querchfeld Geschäftsführer Gerd Altenburg und Ausbilder Dirk Radatz gegenüber und bekommen für den Start ins richtige Berufsleben noch den einen oder anderen Tipp mit. Auch lobende Worte: „Ihr gehört zu einem der stärksten Lehrjahre“, sagt Gerd Altenburg und hebt die „durchgehend vernünftigen Leistungen“, des Quintetts hervor.

Vom Praktikanten zum „Azubi des Monats“

Die Anstrengungen von Alexander Nickold sind dem Chef besonders in Erinnerung geblieben. Gerd Altenburg ist noch immer angetan, wenn er daran denkt, dass der Pritz­walker keine Gelegenheit ausließ, um das Unternehmen kennen zu lernen. Als Schüler der Rochow-Oberschule kam er zum Praxislernen vorbei, machte dann noch ein Praktikum und arbeitete in den Ferien bei der MEB. Als Lohn folgte der Ausbildungsvertrag und als Bestätigung für den Arbeitgeber, die richtige Wahl getroffen zu haben, Nickolds Auszeichnung zum „Azubi des Monats“ 2018. „Alle Achtung“, freut sich Altenburg.

Traditionell investiert die Meyenburger Elektrobau viel Geld und Zeit, um die Fachkräfte selbst auszubilden. 2018 sind fünf Lehrlinge eingestellt worden, für August sind ebenso viele Plätze zu vergeben. Plus ein Ausbildungsplatz im Bereich Bürokommunikation.

Abwerbung sorgt für Ärger

„Wer bei uns lernt, ist überall sehr gefragt“, weiß nicht nur Gerd Altenburg, sondern auch die Konkurrenz. Die Abwerbung gut ausgebildeter Mitarbeiter lässt den Geschäftsführer ernsthaft ins Grübeln kommen, ob die MEB weiter auf diesem Weg unterwegs sein will. „Diese Frage muss ich an unsere Gesellschafter richten“, erklärt Altenburg. Wenn die jungen Leute nicht zu halten seien, könne man statt hoher Investitionen in die Ausbildung lieber höhere Löhne zahlen.

Die fünf Berufsstarter nutzen aber erst mal ihre Chance, im Betrieb zu bleiben und sich weiter zu entwickeln. An attraktiven Projekten herrscht kein Mangel, die Auftragslage ist laut Altenburg sehr gut. Auf der Haben-Seite kann die MEB Arbeiten am Hamburger Flughafen oder bei der Deutschen Renten-Versicherung in Berlin-Charlottenburg verbuchen.

Standortvorteil Prignitz

Aber auch in der Region sind die Elektro-Experten gut im Geschäft. „Von Dossow bis Wittenberge haben wir die Bahnhöfe mit 50 Hertz ausgerüstet“, erzählt Gerd Altenburg nicht ohne Stolz. Aufträge in der Region bedeuten ihm viel. „Die Prignitz ist eine Perle, die Lage zwischen Hamburg und Berlin unser Standortvorteil.“

In Zukunft werden seine Mitarbeiter häufiger in der Landeshauptstadt anzutreffen sein. Die MEB hat den Zuschlag für die Elektroarbeiten im Zuge des Wiederaufbaus der Garnisonkirche erhalten. Auch in Potsdam weiß man Meyenburger Know how zu schätzen.

Von Stephanie Fedders

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