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Meyenburg Umjubelte Gala der Meyenburger Grundschüler
Lokales Prignitz Meyenburg Umjubelte Gala der Meyenburger Grundschüler
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01:15 03.12.2018
Viel Applaus gab es für die Gesangseinlagen der Meyenburger Nachwuchskünstler. Quelle: Stephanie Fedders
Meyenburg

Für Gänsehaut war es in der Turnhalle der Meyenburger Grundschule am Donnerstagabend eigentlich viel zu warm. Rappelvoll war die Halle, aufgeregte Kinder, neugierige Eltern und Großeltern, aktive und ehemalige Lehrer drängten sich hinein. Die Festgala zum 110. Geburtstag der Einrichtung stand an, krönender Abschluss der vier Tage dauernden Feierlichkeiten. Es ging auf eine Reise durch Zeit und Raum – und dabei gab es ganz viele Gänsehautmomente zu erleben. Es war eine tolle Show. Hut ab vor der Leistung aller Beteiligten.

Mit Abba-Hits durch den Abend

„Mamma mia“ heißt einer der Hits von Abba und die Musik der schwedischen Band war wie gemacht für die vielen Auftritte der Kinder, die sich in die Herzen der Zuschauer tanzten und sangen. Vor der Bühne war Dorin Klakow die Anspannung anzusehen. Als Musiklehrerin hatte sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen Anka Flügel und Cordula Richter das Showprogramm einstudiert. Jetzt saß sie in der ersten Reihe, dirigierte bei den Gesangseinlagen, soufflierte, half beim Umbau der Bühne. Den dicken Ordner mit den Texten und Liedern immer griffbereit.

So jagte ein Programmpunkt den nächsten. Nur unterbrochen von lautem Applaus. Alle Klassen gingen mit auf die Reise durch Zeit und Raum. Was sich in eineinhalb Stunden auf der Bühne abspielte, verlangte zuvor von allen Mitwirkenden viel Disziplin. Wochenlang übten die Mädchen und Jungen ihre Texte, die richtigen Schritte, den Umgang mit Mikros. Keine Pause, kein Nachmittag verging, an dem nicht eine weitere Etappe auf dem Weg zum großen Moment zurückgelegt wurde. „Wir haben immer wieder zusammen Proben eingelegt“, erinnert sich Dorin Klakow an die anstrengende Vorbereitung. Spricht von einem „harten Arbeitsprozess“, den sie aber nicht missen möchte: „Es macht viel Spaß, mit Kindern zu arbeiten.“

Zwischen Erfahrung und Lampenfieber

Und diesen Spaß, diese Freude, konnte man allen ansehen. Wer in den vergangenen Jahren schon bei den Schülermusicals mitgewirkt hatte, der spielte seine ganze Erfahrung aus, was vor allem für die fünften und sechsten Klassen galt, die den Löwenanteil an der Gala stemmten. Aber auch die jüngeren trauten sich was zu, überwanden ihr Lampenfieber und machten damit die Festveranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis. „Das war eine runde Sache und ein würdiger Abschluss der Festwoche“, fand Amtsdirektor Matthias Habermann. Am Donnerstag konnten alle Kinder viel Selbstvertrauen gewinnen.

Ein Dankeschön für alle Helfer

Auch ehemalige Schüler machten mit. Zu denen gehörte Bürgermeister Falko Krassowski. Schick in Schale geschmissen stand er im Frack auf der Bühne, erinnerte an wichtige Etappen auf dem Weg zu einem Schulstandort und sorgte für Lacher, als er an seine Zeit in der Gartenstraße zurückdachte. Das Pionierschulhäuschen hat Krassowski immer wieder beschäftigt: „Man wusste nie, ob da einer drin war und man beobachtet wurde.“

Vier Tage Aufregung liegen auch hinter Annett Schröder, der kommissarischen Leiterin der Schule. Sie bedankte sich bei allen, die mitgeholfen haben, für so viele unvergessliche Erlebnisse zu sorgen. Bei denen, die die Technik bedient haben, die Turnhalle festlich schmückten, Würstchen und Waffeln verkauften. Und bei denen, die ein Tombola-Los erwarben. Am Ende waren alle vergriffen, die Einnahmen sollen für ein Projekt verwendet werden. Damit der 110. Geburtstag noch lange in Erinnerung bleibt.

Von Stephanie Fedders

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