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Meyenburg Mut-mach-Tag für Familien
Lokales Prignitz Meyenburg Mut-mach-Tag für Familien
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16:29 08.07.2018
Singen und Tanzen beim Familien-Mut-mach-Tag in Stepenitz. Quelle: Bernd Atzenroth
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Stepenitz

„Hier werden Familien als Team gesehen und nicht als reine Funktionsgemeinschaft.“ So umschreibt Andreas Bohn von der Stiftung Baustelle Leben in Silmersdorf, was das Ziel des Familien-Mut-Mach-Tages am Samstag auf dem Sportplatz in Stepenitz (Gemeinde Marienfließ) war.

Es war eine schöne Aktion für Familien. Der Mut-mach-Tag ist fand in Stepenitz viel Unterstützung. Hier ein paar Eindrücke von dem Ereignis.

„Wir wollen Familien Mut machen, etwas zusammen zu erleben“, ergänzte Petra Hahn, Koordinatorin des Netzwerks Kind in Meyenburg. Spielerisch sollten sie gemeinsam Werte erleben – Respekt füreinander, Großzügigkeit und Zuneigung zueinander. All dies ist nicht selbstverständlich: „Böse ist einfach, Liebsein ist eine Herausforderung“, sagt Andreas Bohn. Einen solchen Tag gab es am Samstag zum zweiten Mal.

Die Premiere fand vergangenes Jahr in Silmersdorf (Amt Putlitz-Berge) statt. Die Stiftung Baustelle Leben und das Netzwerk Kind Meyenburg hatten große Unterstützung von der Gemeinde Marienfließ und dem Ortsbeirat von Stepenitz. Unterstützung gab es über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“, das für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander steht.

Mit Theater auf den Tag eingestimmt

Ortsvorsteher Martin Kruse und der Bürgermeister der Gemeinde Marienfließ, Ralf Knacke, waren ebenfalls begeistert an den Stationen dabei. Dass es etwas weniger teilnehmende Familien waren als erwartet, fanden sie aber nicht schlimm. „So ist es entspannter“, meinte Knacke. Gekommen waren auch die Ortsvorsteher von Krempendorf, Wolfgang Handke, und Jännersdorf, Roswitha Wilke, und die Waldkita in Stepenitz betreute eine Station. Natürlich hatte das ganze Dorf für ein tolles Kuchenbuffet gesorgt.

Mit Theater wurden die teilnehmenden Familien auf den Tag eingestimmt. Es gehe darum, wie man aus Streitsituationen gut herauskommt und daraus gestärkt hervorgeht, sagte Bohn. Es wurde auch gesungen und getanzt, unter anderem zu einem „Mut-mach-Lied“ und zu Tim Bendzkos Lied „Keine Maschine“.

Die „Brille der Wertschätzung“

Wichtig war: Alle Spiele und Aktionen mussten die teilnehmenden Familie wirklich gemeinsam absolvieren. So konnten sie sich für ein Familienfoto Verkleidungen auswählen und zusammen bestimmen, wie das Bild aussehen sollte, das sie direkt ausgedruckt bekamen.

Wenn es gelungen, setzte ihnen Petra Hahn die „Brille der Wertschätzung“ auf. „Schön, dass Ihr Euch geeinigt und Mut zur Verkleidung gezeigt habt.“ Das bewusste Aufsetzen der Brille solle das Gute herausstellen.

„Du bist ein toller großer Bruder“

Eine weitere Station war der „Thron der lobenden Worte“. Als sich zum Beispiel der achtjährige Lucas draufsetzte, setzten sich seine Eltern Stefanie und Michael Oberländer aus Stepenitz ihm gegenüber hin. „Du bist ein toller großer Bruder“, sagte sie zu Lucas, während der kleine Bruder Linus um den Thron herumwuselte.

An anderen Station mussten die Familienmitglieder gemeinsam Geschicklichkeit beweisen. Sie konnten auch Steine für eine gemeinsame Schatztruhe sammeln, die sie mit nach Hause nehmen konnten.

Von Bernd Atzenroth

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