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Meyenburg Vereine bereichern Meyenburgs Kulturleben
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00:24 11.11.2018
Der MCC freut sich über genügend Nachwuchs. Am 11. 11. geht es im Haus der Vereine auf die Bühne. Quelle: Andreas König
Meyenburg

Die Vielfalt des Meyenburger Vereinslebens wurde den Mitgliedern in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Ordnung und Soziales eindrucksvoll vermittelt: Eingeladen waren Carneval Club und Männerchor um über ihre Arbeit zu berichten. Gravierender Unterschied zwischen den beiden Meyenburger Institutionen: Das Durchschnittsalter der Mitglieder.

Christina Rätke, Vorsitzende des MCC seit 2015, hat nicht nur einen Blick für die Trainingseinheiten und Auftritte der Mitglieder, sondern auch noch auf das Haus der Vereine, um das sich der MCC kümmert. Dort fällt die Abstimmung mit der Verwaltung besonders ins Gewicht. Christina Rätke lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt: Einmal im Jahr gibt es eine gemeinsame Begehung, nach der dann eine Prioritätenliste angefertigt wird mit Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Zuletzt wurden die Stühle ausgetauscht und neue Ventile in die Heizung eingebaut.

Über fehlendes Interesse am närrischen Treiben könne sich der MCC nicht beklagen – vor allem die Nachwuchsarbeit trägt Früchte. Zuletzt wurden beim Casting 17 Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren aufgenommen, die sich am 11. November erstmals auf der Bühne präsentieren (MAZ berichtete). 164 Mitglieder gehören dem Verein an, berichtete Christina Rätke. Das Durchschnittsalter beträgt 33 Jahre.

Von solch einen Durchschnittsalter kann der Chor nur träumen

Als Kurt Kelle die Situation beim Meyenburger Männerchor von 1841 schilderte, musste er ob der Worte seiner Vorrednerin schmunzeln. „Von solch einem Durchschnittsalter können wir nur träumen“, gab er zu. Treffend sprach der Vorsitzende von einem „gestandenen Verein“, der seit 177 Jahren das kulturelle Leben der Stadt bereichert. Der Chor ist auch ein Werbeträger für Meyenburg, macht er doch bei seinen Auftritten immer auch auf die Stadt aufmerksam. Das geschehe allerdings nicht mehr so häufig wie früher und ist dem Alter der Sänger geschuldet.

25 Mann sind derzeit dabei, im kommenden Jahr seien acht davon über 80 Jahre, blickte Kurt Kelle voraus. Waren es vor 15 Jahren noch rund 30 Auftritte pro Jahr, seien es aktuell zwischen zehn und 15. Dafür sorgt seit ein paar Jahren eine Frau für neuen Schwung – Inga Mehlhorn dirigiert den Chor seit 2016. Und ist anerkannt: „Wir sind froh und dankbar, dass wir sie gefunden haben“, erzählte Kelle.

Anerkennung zollte der Ausschussvorsitzende Jürgen Kelm den Mitgliedern: „Mit der Vereinsarbeit lebt und stirbt das kulturelle Leben. Da hängt viel Freizeit dran.“ Und das dürfen sich alle auf die Fahnen schreiben – ob jung oder alt.

Von Stephanie Fedders

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