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Meyenburg Waldbrandübung mit zwölf Feuerwehren
Lokales Prignitz Meyenburg Waldbrandübung mit zwölf Feuerwehren
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02:17 11.05.2018
Die Stepenitz bot sich bei der Übung als Quelle für Löschwasser an. Die Männer legten eine Schlauchleitung. Quelle: privat
Stepenitz

Alle Feuerwehren des Amtes Meyenburg und drei Wehren aus dem Amtsbereich Putlitz-Berge waren bei der diesjährigen Waldbrandübung am vergangenen Wochenende ausgerückt. Ziel für alle Beteiligten: Lernen unter realen Bedingungen.

„Um 18.30 Uhr wurde über die Leitstelle ein Vollalarm ausgelöst“, berichtet Meyenburgs Ordnungsamtsleiterin Anne-Katrin Weber. Sie ist im Amt für den Brandschutz zuständig.

Prüfung der Meldeempfänger

„Wir haben gleich geprüft, wie der Vollalarm über die Sirenen und die Meldeempfänger herausgeht“, sagt Weber. Das habe gut geklappt. Weil klar war, dass es sich um eine Übung handelt, fuhren die Einsatzkräfte ohne Sondersignal zum Ort des Geschehens: Ein Waldbrand in Stepenitz wurde simuliert.

Alle neun Wehren des Amtes Meyenburg trafen vollzählig in Stepenitz ein, so die Ordnungsamtsleiterin. Das sei nicht selbstverständlich, zumal die Einsatzbereitschaft nicht überall durchgehend abgesichert werden kann: „Viele der freiwilligen Kameraden kamen direkt von der Arbeit.“ Mit dabei: Die wasserführenden Fahrzeuge aus Putlitz, Telschow-Weitgendorf und Porep. Das hatten laut Ordnungsamtsleiterin die beiden Amtsbrandmeister Gerald Jach und Christian Reisinger zuvor so abgestimmt.

Waldbrandgefahr nicht zu unterschätzen

Zunächst sammelten sich die Fahrzeuge auf dem Firmengelände einer ehemaligen Baufirma hinter dem Stepenitzer Feuerwehrgerätehaus. Hinter dem Stiftsgelände und der Stepenitz sollte simuliert eine Waldfläche brennen. „Das war gar nicht so einfach mit den vielen Fahrzeugen im Wald, wir hatten an dem Tag Waldbrandwarnstufe 3“, erzählt Weber. Einen Tag zuvor habe sogar Stufe 4 gegolten.

Ein Teil der Wehren habe dann eine Schlauchleitung gelegt und Wasser aus der Stepenitz zum – simulierten – Brandort gepumpt. „Die Feuerwehren Halenbeck und Preddöhl haben direkt gelöscht“, berichtet die Ordnungsamtsleiterin.

Alle müssen alles können

Das Feuerwehrtechnische Zentrum aus Perleberg war laut Weber mit einem Laster vor Ort, auf dem Schlauchmaterial zum Wechseln geladen war. Das war insofern wichtig, da die Tragkraftspritze aus Frehne ausgefallen sei.

Meyenburgs Amtsbrandmeister Gerald Jach wertete die Übung mit den Einsatzkräften aus: „Die Beteiligung war gut und auch das Engagement.“ Wichtig bei solchen Übungen sei, dass die Kameraden Aufgaben übernehmen, die sonst andere ausführen. „Das zeigt uns, wo wir uns vielleicht zuviel zugetraut haben“, sagt Jach, der die Waldbrandübung mit „einer gewissen Erwartungshaltung“ beobachtete.

Immer weniger Leute einsatzbereit

Das Amt Meyenburg sei vom Fahrzeugpark und von der Schutzausrüstung her gut aufgestellt. „Jetzt heißt es, die Technik zu beherrschen und immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.“ Da aber am Tage immer weniger Männer einsatzbereit sind, müssen diese alles können.

Zu den Beobachtern der Übung zählten neben dem Putlitz-Berger Amtsbrandmeister Reisinger der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Lehmann, Revierförster Karsten Neumann und die SPD-Landtagsabgeordnete Ina Muhß. „Das ist für uns eine Gelegenheit, zu zeigen, wo die Fördermittel für den Brandschutz bleiben“, sagte Amtsbrandmeister Jach.

Von Beate Vogel

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