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Meyenburg Zweite Mahd in den Flüssen beginnt
Lokales Prignitz Meyenburg Zweite Mahd in den Flüssen beginnt
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18:40 30.08.2018
Die Dömnitz ist in Höhe der Pritzwalker Museumsfabrik ganz schön zugewachsen. Ab kommender Woche wird sie entkrautet. Quelle: Atzenroth
Pritzwalk/Perleberg

Vielen Bürgern dürfte es aufgefallen sein: Die Prignitzer Flüsschen sind im Moment ganz schön zugewachsen. Doch die zweite Mahd in diesem Jahr hat bereits begonnen. Seit Mittwoch wird die Stepenitz bei Perleberg ausgehend vom Rieseleiwehr in Richtung Stadt freigeschnitten. Das hatte Hagen Boddin, Bauamtsleiter der Stadt Perleberg, bereits auf der jüngsten Sitzung des Perleberger Stadtentwicklungsausschusses angekündigt und das bestätigten gestern auch Vertreter des Wasser- und Bodenverbandes Prignitz, der die Arbeiten durchführen lässt.

In der kommenden Woche ist dann auch die ebenfalls sehr zugewachsene Dömnitz bei Pritz­walk an der Reihe, wie Frank Schröder, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes Prignitz, auf MAZ-Nachfrage bestätigte. Wasserwirtschaftlicher Hintergrund einer solchen Aktion ist es nach Angaben von Bernd Lindow, Leiter der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis Prignitz, einen schadlosen Wasserabfluss bei Hochwasser gewährleisten zu können.

Ein zweiter Schnitt darf nicht zu früh erfolgen

Auch wenn manche Bürger es empfinden, dass die zweite Mahd sehr später beginnt, so ist es doch „eigentlich der normale Zeitraum“, wie Frank Schröder meinte. Immer Ende August, Anfang September werde zum zweiten Mal in den Flussläufen gekrautet. Das hat unter anderem naturschutzfachliche Gründe – man wartet die zweite und dritte Nachbrut ab. Für die erste Krautung im Juni ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Ein zweiter Schnitt darf auch nicht zu früh erfolgen, denn sonst wäre unter Umständen sogar ein dritter erforderlich, erklärte Schröder weiter.

Die ziemlich zugewachsene Stepenitz wird seit Mittwoch freigeschnitten. Quelle: Marcus J. Pfeiffer

Der Eindruck aber, dass in diesem Jahr besonders viel gewachsen ist, täuscht nicht, wie auch Bernd Lindow von der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis Prignitz erklärt. Das liegt zum einen an der warmen Witterung, die das Pflanzenwachstum fördert. Zum anderen ist auch der Wasserstand permanent niedrig, damit ist es auch die Fließgeschwindigkeit gering. Und das begünstigt wiederum weiteren Aufwuchs. Zudem sind bei Niedrigwasser die Pflanzen auch deutlicher sichtbar. Nun also wird geschnitten, und das sinnvollerweise flussaufwärts.

Von Bernd Atzenroth

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