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Meyenburger Kinder besuchten Sparkasse

Führung durch die Hauptgeschäftsstelle in Pritzwalk Meyenburger Kinder besuchten Sparkasse

Wie in einer Bank gearbeitet wird, konnten sich die Viertklässler der Meyenburger Grundschule ansehen. Im Rahmen des Schulreporter-Projektes der MAZ besuchten sie die Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Prignitz. Im Tresorraum wartetet am Ende der Führung eine tolle Überraschung auf die Schüler.

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Kathrin Ballenthin ließ mit den Viertklässlern aus Meyenburg das Hartgeld durch den Münzzähler klimpern.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk/Meyenburg. „Hier sitzt der Boss.“ Der „Boss“ ist an diesem Tag Florian, und der hatte es sich an der Stirnseite des Beratungstisches im großen Konferenzsaal der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Prignitz in Pritzwalk bequem gemacht. Florian gehört zu den Viertklässlern der Grundschule Meyenburg, die im Rahmen des MAZ-Schulreporter-Projektes die Regionalbank besuchen und mal hinter die Kulissen schauen durften. Privatkundenberaterin Kathrin Ballenthien führte sie dabei in zwei Gruppen auch ins Allerheiligste – den Tresorraum.

Im Konferenzsaal im obersten Stock der Zentrale erklärte Vorstandsmitglied Elfi Gabriel den Kindern, wer normalerweise in dem großen Raum sitzt: „Da, wo Florian jetzt sitzt, ist der Platz des Landrates.“ Der ist nämlich der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Sparkasse Prignitz. Interessanter fanden die Kinder aber auch, dass laut Elfi Gabriel donnerstags immer der „S-Day“ ist – so wie an diesem Tag. „Dann tragen die Damen immer ein rotes Halstuch mit dem Sparkassen-S, die Herren eine entsprechende Krawatte.“ Wer fleißig in der Schule ist, kann bei der Sparkasse etwas werden, so Ballenthien und Gabriel: „Der Beruf ist vielfältig.“ Das bestätigte den Kindern Meike Jaeger, Auszubildende im zweiten Lehrjahr.

Sparkassenmitarbeiterin Rita Pilgrim zeigt, wie eine Einzahlung funktioniert

Sparkassenmitarbeiterin Rita Pilgrim zeigt, wie eine Einzahlung funktioniert.

Quelle: Beate Vogel

Im Schulungsraum in der gleichen Etage hielt Öffentlichkeitsmitarbeiter Michael Böwe vor den Kindern einen Vortrag rund um die Regionalbank. Er berichtete, wie viele Geschäftsstellen es gibt, wie viele Mitarbeiter in der Bank beschäftigt sind und was die Aufgaben und Strukturen der Sparkasse Prignitz sind. Ein Rundumblick von der Dachterrasse des Bankhauses begeisterte die Viertklässler: Weit konnten sie über Pritz­walk hinweg ins Umland schauen – mit ein bisschen Anstrengung fast bis nach Meyenburg.

Kathrin Ballenthien führte die Gruppe nach und nach durch jede Etage des Hauses und erklärte ihnen, wo Revisionsabteilung, Kreditbereich und Immobilienservice angesiedelt sind. Hier werden die richtig wichtigen Gespräche geführt, zum Beispiel wenn die Eltern ein Darlehen benötigen, um ein Auto oder ein Haus zu kaufen.

35 Euro klackerten durch den Münzzähler

Spannend wurde es aber erst im Erdgeschoss, in der Kundenhalle. Dort erklärte die Beraterin den Zweck des Sparbuches – Geld einzahlen und sparen. Das wurde am praktischen Beispiel gleich ausprobiert. Die Kinder durften alle schätzen, wie viel Münzgeld in dem roten Sparschweinchen steckt, das Kathrin Ballenthien gefüllt hatte: Die Spanne reichte von 30 bis 110 Euro. Ruckzuck klackerten dann die Münzen durch den Münzzähler in der Kundenhalle: Am Ende waren es 35 Euro. Weil Dora mit ihrer Schätzung punktgenau richtig lag, bekam sie ein kleines Geschenk in Form einer Brotbüchse.

Das so gezählte Geld zahlten die Viertklässler anschließend bei Sparkassenmitarbeiterin Rita Pilgrim auf das Sparbuch ein. Davon gibt es verschiedene Varianten, erklärte Meike Jaeger den Kindern. Auf einem kleinen Touchpad unterzeichnete eines der Kinder, um die Einzahlung zu quittieren. Hernach ging es zum Geldautomaten, wo das Geld mit einer Geldkarte wieder abgehoben wurde.

Eine Überraschung wartete im Schließfach des Tresorraumes auf die Kinder

Eine Überraschung wartete im Schließfach des Tresorraumes auf die Kinder

Quelle: Beate Vogel

Die meisten Ahs und Ohs gab es aber im Tresorraum. „Habt ihr schon mal so eine dicke Tür gesehen?“ fragte Kathrin Ballenthien, Hatten sie nicht. Im Tresorraum befinden sich die Schließfächer. Zwei Schlüssel sind nötig, um ein solches Fach zu öffnen. Was die Kunden in ihren Fächern haben, wissen die Bankmitarbeiter nicht, erklärte die Beraterin auf die Frage eines Schülers. „Münzen, Schmuck, Papiere, Urkunden – das kann alles mögliche sein.“ Der Kunde wird nach dem Öffnen seines Fachs mit seinen Schätzen in dem Raum allein gelassen.

Auf die Kinder wartete am Ende noch eine tolle Überraschung: Zusammen mit Meike Jaeger öffnete Kathrin Ballenthien ihr Schließfach. Ein großes. „Mal sehen, ob sich das, was da drin ist, schon vermehrt hat.“ Die Meyenburger Grundschüler staunten nicht schlecht, als sie in der großen Kiste lauter rote Bonbons fanden. Jeder bekam welche ab. Und jedes Kind durfte sich bei der Verabschiedung von den Sparkassenmitarbeitern außerdem über eines der roten Sparkassensparschweine freuen.

Von Beate Vogel

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