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Meyenburger Möbel seit 25 Jahren

Erfolgreich am Markt Meyenburger Möbel seit 25 Jahren

Seit 25 Jahren behauptet sich das Meyenburger Möbelwerk erfolgreich am hart umkämpften Möbelmarkt – auch dank permanenter Modernisierungen. Am Samstag, 5. September, feiert das Unternehmen das Jubiläum mit einem Konzert der Münchener Freiheit, das um 16 Uhr im Schlosspark beginnt.

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Allein von Robotern wird hier ein komplettes Möbelstück verpackt – ein Novum in der Möbelbranche

Quelle: Möbelwerk

Meyenburg. Der Begriff Traditionsunternehmen scheint für das Meyenburger Möbelwerk nicht so recht zu passen, auch wenn der Betrieb sich selbst so bezeichnet. Wer durch die hochmodernen Produktionshallen streift, sieht sich von scheinbar selbsttätig fahrenden Maschinen und Produktionsanlagen umgeben. Dazwischen türmen sich, akkurat gestapelt, die Möbelplatten. Der Betrieb ist technisch auf dem aktuellsten Stand. Darauf ist Geschäftsführer Dietmar Gornig zu Recht stolz. An diesem Samstag, 4. September, feiert das Unternehmen sein 25-jähriges Bestehen mit einem großen Konzert im Meyenburger Schlosspark: Die Münchener Freiheit steht auf der Bühne.

Ankündigung Münchener Freiheit Konzert

Das Familienfest zum 25-jährigen Bestehen des Meyenburger Möbelwerkes beginnt am Samstag, 5. September, um 14 Uhr. Für die Kinder gibt es unter anderem Feuerwehrrundfahrten, Clowns, Hüpfburg, Ballonmodellage, Luftballonweitflugwettbewerb und Aqua-Zorbing. Bei Letzterem rollen die Kinder in einem riesigen, luftgefüllten Ball übers Wasser, was ein Riesenspaß ist. Rundherum gibt es ein Imbissangebot, Eis und Getränke. Außerdem steht am Schloss ein Infostand zu den Ausbildungsmöglichkeiten beim Meyenburger Möbelwerk bereit.

Die Münchener Freiheit startet ab 16 Uhr auf der Festbühne im Meyenburger Schlosspark mit ihrem Konzert. Die Münchener Freiheit wird viele ihrer großen Hits spielen, zu denen Songs wie „Oh Baby“, „SOS“, die Superhits „Ohne Dich“, „1000-mal Du“ oder das symphonische Meisterwerk „So lang’ man Träume noch leben kann“ gehören. Die Lieder sind sicher noch vielen präsent, die mit der Neuen Deutschen Welle groß geworden sind. Die Münchener Freiheit ist eine Band, die deutsche und auch internationale Popgeschichte geschrieben hat. Ein Grund hierfür ist sicher der einzigartige „Freiheit-Sound“, bestehend aus unverwechselbarem Satzgesang, wunderschönen, eingängigen Melodien und mitreißenden, straighten Rock-Rhythmen.

Gegen 19 Uhr soll die Party im Schlosspark ausklingen. Für etwa 22.15 Uhr ist im Park ein großes, barockes Höhenfeuerwerk mit Musik geplant.

Kostenlos sind der Besuch des Familienfestes und ebenso der des Konzertes, das Möbelwerk lädt ein.

Absolutes Novum in der Möbelproduktion ist die Verpackungsanlage, die das Möbelwerk im Jahr 2013 in Betrieb nahm. Vollautomatisch wird hier von neun Robotern ein komplettes Möbelstück mit allen Teilen versandfertig in Kartons verpackt. „Inklusive der Vormontage von Laufeinrichtungen für die Schubladen“, erklärt Dietmar Gornig. Ein Anlagenfahrer überwacht das Geschehen.

Die Anlage gehört zu einem umfangreichen Investitionspaket, das in den vergangenen zwei Jahren umgesetzt wurde. Den Auftakt machte die Umstellung bei der Bearbeitung von echtholzfurnierten Möbelteilen. „Wir haben unsere Oberflächenanlagen mit einer zusätzlichen Bürstentechnologie versehen, damit die Oberfläche den natürlichen Holzcharakter erhält“, so der Geschäftsführer. Brushing heißt das Fachwort. Auch entsprechende Farbnuancen sind möglich. Dieses Jahr wurde eine hochmoderne Formatbearbeitungslinie in Betrieb genommen, die laut Gornig bei hoher Effektivität den Qualitätsstandard der Bauteile erhöht hat. Die Teile verlassen die Anlage in Höhe, Breite, Bohrungen und Bekantungen perfekt konfiguriert. Die aktuellste Investition ist die Kaschieranlage, für die eine neue Produktionshalle mit 950 Quadratmetern angebaut wurde. Sie versieht seit einigen Monaten Spanplatten beidseitig mit Grundierpapier als Grundlage für die später weiß lackierten Möbelstücke. Gornig: „Das war notwendig, um unsere Wettbewerbsfähigkeit im Segment der weiß lackierten Möbel auszubauen, die aktuell ein großer Trend sind.“ Das Unternehmen hat innerhalb der vergangenen zwei Jahre insgesamt etwa 7,5 Millionen Euro investiert, so der Geschäftsführer. Die nächsten Investitionen sind schon geplant.

Das sei sein Grundansatz, sagt der Möbelwerke-Chef: Vor allem in der Verpackungslinie soll weiter automatisiert werden, nicht zuletzt, um eintönige Arbeitsgänge zu reduzieren. „Meyenburger Möbel hat Jahr für Jahr Wachstum zu verzeichnen – auch dank der hohen Automatisierung“, sagt er. Gleichzeitig gebe es einen Zuwachs an Arbeitsplätzen, betont Gornig. Werden an einer Stelle Kräfte eingespart, sind sie an anderer Stelle nötig, um die neuen Anlagen zu bedienen. Dazu können sich die Mitarbeiter entsprechend qualifizieren. Heute arbeiten am Standort Meyenburg 430 festangestellte und aktuell 60 Zeitarbeiter im Drei-Schicht-Betrieb, womit das Unternehmen zu den größten Arbeitgebern in der Prignitz gehört. Damit das so bleibt, muss Gornig permanent auf neue Trends reagieren. Der Möbelmarkt ist hart umkämpft. Acht Lehrlinge gibt es derzeit im Möbelwerk, das in den Berufen Holzmechaniker, Mechatroniker, Maschinen- und Anlagenführer, Industriekaufmann und Ingenieur für Holztechnik ausbildet. „Und wir haben für das aktuelle Ausbildungsjahr auch noch freie Plätze“, sagt Dietmar Gornig. Die Nachfrage nach einer Erstausbildung zum Holzmechaniker sei recht gut, die zum Ingenieur könnte besser sein.“ Da ist es schwierig, Abiturienten zu finden. Seit 1946 werden am Standort Meyenburg Wohnraummöbel produziert. Gegründet wurde die Firma von Heinz Schulz als Möbeltischlerei, sie wuchs auf 460 Mitarbeiter an. Der Standort war am Bahnhof. 1990 gelang der Neustart mit neuen Produktionshallen an der Freyensteiner Straße. Seitdem wird kontinuierlich expandiert. Seit 1990 wurden 38 Millionen Euro investiert. Auch sonst beeindrucken die Zahlen: Die Hallenfläche beträgt 58 500 Quadratmeter. Jede Woche verlassen 175 Laster den Betrieb, um Kunden in aller Welt zu beliefern. Produziert werden 157 Artikel: Bücherregale, Sideboards, Heimbüros und TV-Möbel. Hauptabnehmer ist – und das bereits seit 1973 – das schwedische Möbelhaus Ikea. In Meyenburg entstehen Billy, Malm oder Benno.

Von Beate Vogel

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