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Meyenburger beschlossen Amtshaushalt

Etat 2016 kann ausgeglichen werden Meyenburger beschlossen Amtshaushalt

Mit einer Amtsumlage von 25,11 Prozent dürften die Gemeinden im Amt Meyenburger wohl zu denen gehören, die vergleichsweise günstig an der Gemeinschaft beteiligt werden. Das Defizit im aktuellen Amtshaushalt soll wie im vergangenen Jahr aus der Rücklage beglichen werden.

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Meyenburger Grundschüler im Computerkabinett. Das Amt ist Träger der Schule.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Obwohl der Haushalt des Amtes Meyenburg in diesem Jahr ein leichtes Defizit in Höhe von 111 000 Euro ausweisen wird, soll dessen Tilgung nicht auf die amtsangehörigen Gemeinden umgelegt werden – genau wie im Vorjahr. Das entschieden am Montagabend die Mitglieder des Amtsausschusses, als sie den Etat 2016 einstimmig verabschiedeten.

Demnach soll die Amtsumlage auf 25,11 Prozent festgesetzt werden. „Damit ist sie gegenüber dem Vorjahr sogar um 0,09 Prozent gesunken“, erläuterte Amtsdirektor Matthias Habermann. Der Etat hat ein Volumen von knapp zwei Millionen Euro.

Im Plan stehen ab diesem Jahr zwei neue Produkte: Das ist zum einen die Position Hilfe für Asylbewerber, zum anderen das Netzwerk Kind. Während die Hilfe für Asylbewerber zu 100 Prozent vom Landkreis bezuschusst wird, ist für das Netzwerk Kind ein Eigenanteil von 20 Prozent zu erbringen. Größere Investitionen gibt es in diesem Jahr nicht im Amtsbereich, so Habermann: „Ein paar Kleinigkeiten an der Schule, bei der Feuerwehr.“ Zum Beispiel soll auf dem Schulhof das lang ersehnte Trampolin gebaut werden. In Frehne und Buckow sollen zwei Zisternen entstehen.

Zwei Kolleginnen gehen in den Ruhestand

„Der größte Posten ist das Personal“, machte der Amtsdirektor aufmerksam. In der Amtsverwaltung sei eine befristete Neueinstellung vorgenommen worden. „Wir verabschieden zum Jahresende ja auch zwei Kollegen, die in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen.“ Die neue Kollegin wird schon jetzt eingearbeitet. „Es ist auch für Verwaltungen schwierig, Fachkräfte zu bekommen.“ In diesem Jahr stehen außerdem Tariferhöhungen an, die in den Personalkosten mit 2,5 Prozent kalkuliert sind. Wie hoch sie wirklich ausfallen, ist aber noch offen. Außerdem schlagen sich in den Personalkosten zwei Teilzeitarbeitsplätze für das „Netzwerk Kind“ nieder, die aber über das Kreisausgleichsbudget gefördert werden.

Schule und Kitas gut ausgelastet

Die Geschwister-Scholl-Grundschule, für die das Amt der Träger ist, besuchen laut Plan im laufenden Jahr 181 Kinder.

Die Kitas im Amt sind wie folgt ausgelastet: Meyenburger Kita „Eichhörnchen“ mit 137 Kindern, Evangelischer Kindergarten Luisenhaus in Meyenburg mit 30 Kindern, Waldkita in Stepenitz mit elf Kindern, Kita Zwergenland in Gerdshagen mit 20 Kindern.

Der Bestand an Darlehen des Amtes betrug zum 1. Januar 2016 173 000 Euro. Damit liegt die Pro-Kopf-Verschuldung mit 4298 Einwohnern bei 40,21 Euro.

Um 45 000 Euro erhöht sich die Position der sonstigen ordentlichen Aufwendungen gegenüber dem Haushalt 2015: Hier schlägt sich das kommunale Energiekonzept nieder, an dem die Kommunen des Amtes seit geraumer Zeit arbeiten – die Energy Cloud. Hinzu kommen laut Habermann Beiträge für Unternehmens- und Wirtschaftsverbände wie der Verein Autobahndreieck Wittstock oder das kooperative Mittelzentrum, über das das Amt auch schön Fördermittel abrufen konnte.

Zwei Stellen über den Bundesfreiwilligendienst (Bufdi), die bei der Betreuung von Asylsuchenden tätig sind, werden komplett über das Land finanziert.

Von Beate Vogel

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