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Prignitz Millionen-Projekte für Perleberg
Lokales Prignitz Millionen-Projekte für Perleberg
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02:16 02.10.2015
Der Große Markt in Perleberg mit dem Rathaus. Familienfreundliche Projekte stehen auf der Tagesordnung der Stadt. Quelle: Bernd Atzenroth
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Perleberg

Bald schon könnte in der Perleberger Kita „Piccolino“ oder auch im Hagen gebaut werden. Denn einige Vorhaben können jetzt auch in der Rolandstadt in Angriff genommen werden, nachdem die Kooperation Westprignitz am Montag in der Staatskanzlei als eine von vier Schnellläufern im Stadt-Umland-Wettbewerb gekürt wurde. „Noch ist es zu früh, um zu sagen, welche Projekte umgesetzt werden können“, sagte die Bürgermeisterin Annett Jura. Natürlich bestehen konkrete Vorstellungen, doch zunächst müsse das Prozedere geklärt werden, wie es jetzt im Stadt-Umland-Wettbewerb weiter­gehen soll. „Sicher ist nur, dass für die Partnerkommunen zehn Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das ist ein gutes Gefühl, diese Fördermittel jetzt sicher zu haben.“

Die Bürgermeisterin geht davon aus, dass in jeder Kommune mehrere Projekte umgesetzt werden können – große und auch kleine. Erste Priorität für Perleberg hat die Kita „Piccolino“, die als ein Ort der Begegnung und der Vielfalt ausgebaut werden soll. Beabsichtigt ist die Schaffung eines neuen multifunktionalen und auch barrierefreien Raumes. Dieser ist notwendig, um das Konzept der Verlässlichen Halbtagsgrundschule umsetzen zu können. Der Hort wie auch die angrenzende Geschwister-Scholl-Grundschule sollen diesen neuen multifunktionalen Raum nutzen können. Die Zahl der Grundschüler ist deutlich angestiegen: von knapp 300 im Schuljahr 2011/2012 auf derzeit über 350 Kinder. Der Raum könne im Rahmen der inklusiven Schule für Förderunterricht und individuelles Lernen genutzt werden. Auch das gemeinsame Mittagessen aller Kinder soll dort dann möglich sein.

Siegerfoto: Die Vertreter der Westprignitz in der Potsdamer Staatskanzlei. Quelle: privat

Ein anderes Projekt könnte unter der Überschrift „Grünes Band für Perleberg“ laufen. Dabei geht es unter anderem um die Umgestaltung des Hagens. Die Wege könnten neu angelegt werden und neue Möglichkeiten für Veranstaltungen und die Freizeitbeschäftigung könnten entstehen. „Ein Kleinod für die Familien“ kann sich Annett Jura dort vorstellen. Es sollte mehr möglich sein, als dass dort ein paar Jugendliche rumhängen. „Wir haben dazu aber noch keine Planung. Wir stehen noch ganz am Anfang“, erklärte die Bürgermeisterin. Ein anderes Vorhaben könnte den Tierpark betreffen. Die Zooschule soll ausgebaut werden. Mehr Erlebnisangebote besonders für Kinder sind das Ziel. Dazu sollen die Außenanlagen und ein themenbezogener Spielplatz neu gestaltet werden. Auch der Rundkurs für einen Lehrpfad gehört zu dem Projekt. Gut sieht es auch für die Neugestaltung des Park- und Vorplatzes am Tierpark aus. Das Projekt wird jedoch nicht im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs gefördert. Die Stadt hat aber gute Aussichten auf eine Leader-Förderung. Was letztlich verwirklicht werden kann, ist offen. „Die Projekte müssen von den Stadtverordneten beschlossen und auch mit unseren Kooperationspartnern abgestimmt werden“, sagte Annett Jura. Für die Umsetzung der Projekte ist Zeit bis zum Jahr 2021.

Die Kooperationspartner sind Wittenberge (als Führungspartner reichte die Stadt den Antrag für die Westprignitz ein), die Gemeinde Karstädt, Amt Bad Wilsnack/Weisen, Amt Lenzen, Gemeinde Plattenburg sowie das Landesamt für Umweltschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV).

Von Michael Beeskow

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