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Prignitz Millionen fließen ins Prignitzer Eisenbahnnetz
Lokales Prignitz Millionen fließen ins Prignitzer Eisenbahnnetz
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18:22 29.01.2018
Einer der Bahnübergänge an der Wittstocker Chaussee in Pritzwalk wurde bereits erneuert, der zweite soll folgen. Quelle: Andreas König
Pritzwalk/Meyenburg

Millionenschwere Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur stehen in diesem und im nächsten Jahr in der Prignitz an. Ein Großteil der vom Land Brandenburg bereitgestellten 36 Millionen Euro kommt der Modernisierung des Eisenbannnetzes zwischen Neustadt (Dosse) und Meyenburg zugute.

Als Investor tritt die Putlitzer Firma Regioinfra auf, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Eisenbahn Service Aktiengesellschaft (Desag), deren Keimzelle die Eisenbahngesellschaft Potsdam mit Sitz in Putlitz ist. Neben dem Neubau des Bahnhofs Kyritz gehört die Modernisierung der Leit- und Sicherheitstechnik entlang der Strecke Neustadt – Meyenburg zu den wichtigsten Vorhaben.

Stellwerke und Bahnübergänge werden voll automatisiert

„Es geht darum, die Stellwerke an dieser Strecke stillzulegen und durch eine zentrale Lösung zu ersetzen“, sagt Longina Hessel, bei der Desag für Marketing und Kommunikation zuständig. Wegen des akuten Personalmangels sehe sich das Unternehmen außerstande, weiterhin Stellwerke zu betreiben, für die Personal benötigt wird.

Um eine zentrale Lösung einzuführen, sind umfangreiche Arbeiten erforderlich. Neben der Erneuerung der Sicherheits- und Leittechnik sind das der Umbau von Bahnübergängen, das Erneuern von Brücken und die Umgestalten von Bahnhöfen.

Vier Brücken sind zu erneuern

Mit den Investitionen werden die beiden Bahnübergänge Freyensteiner Chaussee und Wittstocker Chaussee in Pritzwalk und Bölzke erneuert. In dem Ortsteil wird die bisher als Bahnhof geführte Station in einen (unbemannten) Haltepunkt umgewandelt. Vier Brücken entlang der Strecke sollen erneuert werden. Dazu gehören die Dömnitzbrücke, die Grabenbrücke, die Kümmernitzbrücke und die Stepenitzbrücke. Große Änderungen stehen für den Bahnhof in Meyenburg an. Die dafür notwendigen Arbeiten sind für 2019 vorgesehen.

Bereits im vergangenen Jahr sollte mit dem Umbau der Bahnübergänge in Wutike und Bölzke begonnen werden, doch scheiterte das bislang an Umweltauflagen. „Das Landesamt für Umweltschutz hat wegen eines Vorkommens von Zauneidechsen noch keine Baufreigabe erteilt“, sagt Longina Hessel. „Wenn wir diese erhalten, wird umgehend begonnen.“

Nur noch ein Gleis in Meyenburg

Geradezu umgekrempelt wird der Bahnhof in Meyenburg. Die Regioinfra plant nicht nur, den Bahnübergang zu erneuern, sondern auch nicht mehr benötigte Gleise abzubauen. Das hat zur Folge, dass am Bahnübergang nicht mehr wie bisher zwei Gleise, sondern nur noch ein Gleis überquert werden muss. Ebenfalls von Gleisarbeiten betroffen sein wird der Bahnhof Falkenhagen.

„Wir bemühen uns, die Arbeiten so zu planen, dass der Bahnverkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird“, sagt Longina Hessel. Aber „es wird sich nicht vermeiden lassen, dass während eines Teils der Umbauarbeiten Schienenersatzverkehr gefahren wird.“

Von Andreas König

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