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Prignitz Millionenschwere Investitionen
Lokales Prignitz Millionenschwere Investitionen
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02:15 17.03.2017
Das Dorfgemeinschaftshaus in Brügge wird saniert. Quelle: Foto: Beate Vogel
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Brügge

Insgesamt 1,3 Millionen Euro will die Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf (Amt Meyenburg) dieses Jahr investieren – eine enorme Summe bei knapp 550 Einwohnern. Einstimmig verabschiedeten die Gemeindevertreter am Montag den Haushaltsplan 2017 und den Investitionsplan für die nächsten Jahre.

Mit das größte Projekt ist der Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Brügge. Dafür sind für die Jahre 2016 bis 2018 insgesamt 714 900 Euro veranschlagt. „Für 2017 werden davon 426 600 Euro im Haushalt eingeplant“, erläuterte Antje Hartwig, Mitarbeiterin der Kämmerei der Amtsverwaltung. Bekanntlich hatte es für das Projekt im Oktober 2016 einen Zuwendungsbescheid vom Agrarministerium in Höhe von 421 130 Euro gegeben. Der Eigenanteil der Kommune beläuft sich somit auf knapp 294 000 Euro. Ab wann gebaut wird, steht noch nicht fest: Derzeit laufen die Ausschreibungen. Ausgeräumt ist das Gebäude: Die Gemeindevertreter und die Einwohner nahmen am Montag an provisorischen Bierbankgarnituren Platz. Auch in das Nebengebäude am Dorfgemeinschaftshaus in Brügge sollen noch einmal 258 100 Euro investiert werden. Hier rechnet die Gemeinde mit einer Förderung in Höhe von 150 400 Euro.

Bis 2020 ist wieder einiges gespart

Ein weiteres Mammutprojekt ist die Sanierung der Objektstraße in Ellershagen-Ausbau: 715 700 Euro Gesamtkosten sind veranschlagt, von denen 685 700 in den Haushalt 2017 eingestellt sind. Gebaut werden kann nur, wenn die beantragten Fördermittel bewilligt werden. Diese sind für 2017 mit 240 000 Euro, 2018 mit 154 300 Euro geplant. Die Anlieger beteiligen sich mit knapp 160 000 Euro an dem Bau. Der Eigenanteil der Gemeinde, die auch noch Grundstücke an der Straße hat, liegt bei 162 600 Euro.

Weitere Posten sind 2017 der Umbau der Feuerwehrgarage in Halenbeck für 2000 Euro, Wegereparaturen für zusammen 36 000 Euro und die Brunnenabdeckung am Dorfteich in Ellershagen für 2500 Euro.

Solche Ausgaben kann Halenbeck-Rohlsdorf leisten, da die Kommune hohe Rücklagen hat. 1,1 Millionen Euro waren zum 31. Dezember 2015 aus Gewerbesteuereinnahmen unter anderem für Windkraftanlagen angespart. Die Zahlen für Ende 2016 liegen noch nicht vor. Nur so viel: Das Haushaltsjahr 2016 schloss mit einem Minus von 305 000 Euro, das aus der Rücklage ausgeglichen wird. Zwar sinken die Schlüsselzuweisungen wegen der schwankenden Steuereinnahmen. Doch rechnet die Kämmerei damit, dass die Rücklage aus Überschüssen bis Ende 2020 wieder bei 670 000 Euro liegt.

Von Beate Vogel

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