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Minister sagt Unterstützung zu

Wittenberge Minister sagt Unterstützung zu

In der „Prignitzer Badewelt“ in Wittenberge wird eine neue Lüftungsanlage eingebaut. Möglich macht dies eine Förderung über das Kommunale Investitionsprogramm. Eine ähnliche Förderung war für die Erneuerung der Tartanbahn im Thälmann-Stadion nicht möglich. Doch Finanzminister Christian Görke versprach nun, dass „der Betrag für die Stadt nicht wegfallen“ werde.

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Ein schickes Bad, das aber auch in Schuss gehalten werden muss: die „Prignitzer Badewelt“ in Wittenberge

Quelle: Bernd Atzenroth

Wittenberge. 16 Jahre scheinen auf den ersten Blick kein Alter zu sein für ein Schwimmbad wie zum Beispiel die „Prignitzer Badewelt“ in Wittenberge. Aber dennoch muss eine solche Einrichtung ständig in Schuss gehalten werden. Und das heißt: Es ist immer etwas zu tun, und mitunter sind unerwartet auch einmal hunderttausende Euro in eine Sanierungs- oder Instandhaltungsmaßnahme zu stecken. Lutz Lange, Betreiber der „Prignitzer Badewelt“, kann ein Lied davon singen, was es heißt, eine solche Einrichtung in den bestmöglichen Zustand zu versetzen. Dabei muss erwähnt werden, dass Lange Pächter und Betreiber ist – das Bad ist eine städtische Einrichtung.

Christian Görke (M) sprach  mit Oliver Hermann (l), Lutz Lange (r) und anderen Wittenbergern

Christian Görke (M.) sprach mit Oliver Hermann (l.), Lutz Lange (r.) und anderen Wittenbergern.

Quelle: Atzenroth

Bislang ist die Stadt immer wieder bereit, Geld in das Bad zu investieren – auch eingedenk der Tatsache, dass sie damit etwas für die ganze Region tut. Denn die Nutzer kommen nur zu 60 Prozent aus der Stadt und ansonsten weitgehend aus dem Umland. Beim Besuch von Finanzminister Christian Görke (Die Linke) im Wittenberger Schwimmbad ging es denn auch darum, wie die Stadt, etwa im Bereich Sport, künftig ihre Mittelzentrumsfunktion wahrnehmen und solche Angebote wie das Schwimmbad oder auch das Ernst-Thälmann-Stadion erhalten kann. Das ist den Elbestädtern selbst sehr wichtig, wie zum Beispiel, Hans-Heinrich Schenk, früherer Vorsitzender des Kreissportbundes Prignitz betonte: „Wittenberge ist eine Sportstadt.“

Lüftungsanlage muss erneuert werden

Immerhin: Der Minister weiß um die Wichtigkeit des Anliegens: „Moderne Sportanlagen gehören auch zu einem Mittelzentrum.“ Dass dem über Fördertöpfe, etwa dem Kommunalen Investitionsprogramm, kurz KIP, Rechnung getragen werden kann, zeigt das Beispiel Schwimmbad: Jetzt, nach 16 Jahren, steht die energetische Sanierung der Einrichtung an. Lange erklärte, dass die Lüftungsanlage nach 16 Jahren komplett zu erneuern ist. Hier wird eine neue Technologie zum Einsatz kommen, die helfen soll, die Energiekosten erheblich zu senken. Bademeister Christian Maasch ergänzte, dass deswegen ab dem 29. August das Bad geschlossen sein wird. Beabsichtigt ist, es am 3. Oktober wieder eröffnen zu können.

In der Prüfphase ist derzeit noch die Einrichtung eines Blockheizkraftwerks für das Bad – möglichst im kommenden Jahr soll das Vorhaben aber umgesetzt werden, alleine um weitere Kosten zu sparen, denn „die Energiekosten sind das, was uns hier am meisten drückt“, wie Bürgermeister Oliver Hermann erklärte. Irgendwann soll dann auch noch die Erneuerung des Dachs im Bad angegangen werden. Doch zunächst steht der Einbau der neuen Lüftungsanlage an. Immerhin: 330 000 Euro Fördermittel fließen für die Maßnahme bei einem Eigenteil der Kommune von lediglich zehn Prozent. Ein recht komfortables Programm für die Stadt, was auch Hermann weiß. Nur: Nicht in jedem Falle funktioniert es. Die Erneuerung der Tartanbahn im Ernst-Thälmann-Stadion, das vor allem in der Leichtathletik ebenfalls eine Bedeutung hat, die weit über die Stadtgrenzen hinausgeht, ist bis jetzt über dieses Förderprogramm nicht möglich. Hier wird bislang nur der behindertengerechte Ausbau der Toiletten bislang.

Lösung für Sportplatzausbau zugesagt

Aber der Minister machte beim Besuch, den der Linken-Landtagsabgeordnete Thomas Domres eingefädelt hatte, den Wittenbergern Hoffnung, dass es auch in Sachen Stadion mit der Finanzierung der Maßnahme klappen könnte. Nachdem er zunächst versprochen hatte, sich die ganze Angelegenheit einmal anzuschauen, wurde er dann doch konkreter: Für den Fall, dass das Bemühen um KIP-Mittel nicht erfolgreich sei, „wird der Betrag für die Stadt nicht wegfallen“. Sprich: Dann müsste man überlegen, ob man Geld umschichten und eine andere Form der Finanzierung finden könne. Die Wittenberger hörten es mit Wohlgefallen – am Freitag gab es im Nachgang bereits weitere Gespräche zum Thema.

Von Bernd Atzenroth

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