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Mit Bienenfleiß im Hainholz

2. Prignitzer Honigmarkt in Pritzwalk Mit Bienenfleiß im Hainholz

In die Natur umgezogen ist der Pritzwalker Honigmarkt bei seiner zweiten Auflage: Am Sonnabend boten die Mitglieder des Meyenburger Imkervereins im Hainholz eine Fülle an Honigprodukten und vieles mehr an.

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Dan Asse zeigte beim Schaumosten den Weg vom Apfel zum Saft.

Quelle: Fotos (4): Christamaria Ruch

Pritzwalk . „Mit unseren Bienen trägt die Prignitz Früchte.“ Dieses Motto kann etwas abgewandelt als neuer Slogan für die Vermarktung des Landstriches durchgehen. Am Sonnabend stand dieser Spruch am Eingang vom Pritzwalker Hainholz. Die Mitglieder vom Meyenburger Imkerverein 1905 trommelten dort zum 2. Prignitzer Honigmarkt.

„Der Markt läuft ähnlich wie im Vorjahr ab“, so Kerstin Wernicke, Obfrau für Honig und Vermarktung beim Verein. Doch bei dieser Neuauflage wartete der Markt laut Wernicke „mit einem schöneren Ambiente“ auf. In der Tat. Im Vorjahr bildete das Gelände vom Raiffeisenmarkt in Pritzwalk die Kulisse für den 1. Honigmarkt.

Doch fehlte dort der Bezug zur Natur. Das Hainholz punktete am Sonnabend damit. Mitten in der Natur bauten sechs Imker des Vereins ihre Stände mit einer reichhaltigen Palette an Honigprodukten auf. „Zwölf Vereinsmitglieder wirken hier mit“, so Kerstin Wernicke. Auch die Prignitzer Hausmosterei mit Andrea und Dan Asse aus Falkenhagen reihte sich erneut mit ein. „Die meisten Fragen drehen sich um die Abpackung der Säfte, wie dieser hergestellt und abgefüllt wird“, so Dan Asse. Immer wieder zeigten sich Besucher erstaunt, dass sich vor den Toren Pritzwalks eine Mosterei befindet. Später zeigte Dan Asse beim Schaumosten, wie der Apfel innerhalb kurzer Zeit zum kaltgepressten Saft verarbeitet wird. „Das Obst dafür stammt von unserer Streuobstwiese, auf der wir in diesem Jahr das erste Mal ernten konnten“, so Asse weiter. Damit schließt sich auch der Kreis zum Imkerverein, denn Kerstin Wernickes Bienen schwärmten dort während der Baumblüte aus. „Die Bestäubungsleistungen sind schon beträchtlich“, so Wernicke.

Mandy Kirschner und Sohn Marvin

Mandy Kirschner und Sohn Marvin

Quelle: Ruch

Auch Mandy Kirschner aus Sarnow ist mit Bienenfleiß bei der Sache. Im letzten Jahr startete sie als Jungimkerin beim Meyenburger Verein und nennt in diesem Jahr bereits zehn Völker ihr Eigentum. Neben Honig bot sie etwa auch getrockneten Pollen an. Dieser entpuppt sich als reichhaltiger Proteinspender. „Mit Hilfe eines Dörrgerätes trockne ich den Pollen“, verriet Kürschner. Auch ihr zwölfjähriger Sohn Marvin überzeugte schon mit Honigwissen. Als neue Bausteine beim Honigmarkt präsentierten sich weitere regionale Anbieter. Dazu gehörten die Landfrauen, die Keramikmalerei oder eine Försterwanderung mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Doch auch der Pritzwalker Jagdverband trat in Aktion. Hundeobmann Sascha Anikienko stellte bei einer Schau einzelne Jagdhunderassen vor. „Otto vom Havelberger Dom“ erwies sich dabei als Slowakische Schwarzwildbracke. Diese Rasse zeichnet sich durch eine feine Nase sowie sehr sicheres Stöbern aus. Förster Reinhard Helm schwört seit Jahren auf diese Rasse: „Sehr bewährt bei großen Stöberjagden“, sagte er mit Blick auf seinen Rüden.

Von Christamaria Ruch

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