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Tour de Prignitz Mit Rad und Tat zur Seite

Die Bundeswehr hilft seit vielen Jahren dabei, für Ordnung im Feld bei der Tour de Prignitz zu sorgen. Mittlerweile ist dies ein wichtiges Anliegen für das Landeskommando der Bundeswehr. Dessen Kommandeur, Oberst Olaf Detlefsen, wird auf der ersten Etappe der Rundfahrt dabeisein.

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Im vergangenen Jahr waren die radelnden Soldaten an ihren roten Blousons zu erkennen.

Quelle: Bernd Atzenroth

Wittenberge. Von Beginn an war die Bundeswehr ein Partner für die Tour de Prignitz. Das hatte in den Anfangsjahren vor allem mit Oberstleutnant Wolfgang Engel zu tun, der damals in Kuhlmühle stationiert und ansonsten mit seiner Radlergruppe Jahr für Jahr angerückt war – auch im Ruhestand ist er bislang immer dabei gewesen und eigens aus Sachsen angereist.

Oberst Olaf Detlefsen

Oberst Olaf Detlefsen

Quelle: Bernd Atzenroth

Mittlerweile ist die Tour Sache des brandenburgischen Landeskommandos der Bundeswehr. Dessen früherer Kommandeur Oberst Peter Arendt fuhr Jahr für Jahr mit und ist ein Anhänger dieser Rundfahrt. Sein Nachfolger im Amt führt diese Tradition fort. „Wir freuen uns jedes Jahr“, sagt Oberst Olaf Detlefsen, „die Tour hat einen festen Stellenwert in unserem Jahreskalender. Wir unterstützen das von ganzem Herzen.“ So werden in diesem etwa 20 Soldaten die Tour begleiten, entweder auf dem Fahrrad in ordnender Funktion oder in den Fahrzeugen der Bundeswehr am Ende des Feldes, die bei Bedarf Radler und Räder aufnehmen und, so Detlefsen, sogar Reparaturmöglichkeiten bieten. Olaf Detlefsen selbst wird gleich zum Auftakt am Montag, 15. Mai, mitfahren.

Dabei macht er im Gespräch klar, dass es nicht nur der sportliche Gedanke ist, der die Bundeswehr bei der Tourteilnahme bewegt: „Wir fahren hier durch das Land, in dem wir auch zum Einsatz kommen können.“ Ist auch tatsächlich schon passiert, nämlich bei den Jahrhunderthochwassern an der Elbe.

Und in diesem Jahr werden die Soldaten mit ihrer Kleidung auch deutlicher als Soldaten zu erkennen sein als im vergangenen Jahr. Für die Veranstalter Märkische Allgemeine und Antenne Brandenburg sind sie jedenfalls eine große Hilfe, um Ordnung im Feld zu schaffen.

Von Bernd Atzenroth

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