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Mit Trommeln und Flöten in den Frühling

Pritzwalk Mit Trommeln und Flöten in den Frühling

Eine musikalische Weltreise bot der Spielmannszug Pritzwalk bei seinem Frühlingskonzert im Kulturhaus. Das Programm umfasste 28 Lieder. Die Darbietung startete in Deutschland, verweilte einige Stücke in Europa und wechselte dann die Kontinente von Afrika über Amerika nach Asien.

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Der Pritzwalker Spielmannszug bot eine musikalische Reise um die Welt.

Quelle: Martina Matuschewski

Pritzwalk. Im Anbau des Kulturhauses in Pritzwalk herrschte am Sonntagnachmittag eine ausgelassene und heitere Stimmung unter den zahlreich erschienenen Gästen. Der Pritzwalker Spielmannszug gab unter der musikalischen Leitung von Gebhard Pries ein Frühlingskonzert.

Birgit Zielasko und René Wagner moderierten die Veranstaltung, und boten neben der Ankündigung der jeweiligen Lieder noch kleine geschichtliche Exkurse in die Vereinsgeschichte. Das Motto des Nachmittags war „eine musikalische Reise um die Welt“. Die Darbietung startete in Deutschland, verweilte einige Stücke in Europa und wechselte dann die Kontinente von Afrika über Amerika nach Asien. Insgesamt wurden 28 Lieder gespielt, darunter bekannte Klassiker „Groß Berlin“ „Drunken sailor“ oder „When the saints go marching in“.

Die Stimmung bei dem Konzert  im Anbau des Pritzwalker Kulturhauses war ausgelassen

Die Stimmung bei dem Konzert im Anbau des Pritzwalker Kulturhauses war ausgelassen.

Quelle: Martina Matuschewski

Der Verein wurde 1961 von Kurt Beck, Horst Rexin, Erhard Michalski und dem heute ältesten Mitglied, Karl Hartwig, gegründet. Gebhard Pries ist seit fünfzig Jahren Mitglied und seit 1978 Stabführer des Ensembles. In den 56 Jahren Vereinsgeschichte gab es Höhen und Tiefen, und obwohl es deutlich an Nachwuchs fehlt, zählt der Verein heute noch etwa 30 Mitglieder. Schon in den 1970er Jahren nahmen die Pioniere, also die Nachwuchsmusiker des Spielmannszuges, am Turn- und Sportfest in Leipzig teil, erzählte René Wagner dem Publikum. In den Achtzigern stiegen die Erwachsenen dann in die sogenannte „Sonderklasse“ auf, und die Pioniere ergatterten bei den DDR-Meisterschaften den fünften Platz. Ein Höhepunkt der jüngeren Vereinsgeschichte war zweifelsfrei die Landesmeisterschaft der Spielmannszüge 2002 in Pritzwalk.

Die Mitglieder des Spielmannszuges treffen sich jeden Donnerstag und üben gemeinsam. Einmal im Jahr findet ein Trainingslager statt, um die Gemeinschaft zu stärken, und natürlich auch das musikalische Repertoire zu vertiefen und zu erweitern.

Zum Konzertabschluss erklang „Märkische Heide“

Das Publikum war am Sonntag begeistert, und in der halbstündigen Pause gab es leckeren Kuchen und Kaffee. Da der Eintritt frei war, wurde um kleine Spenden gebeten, um den Verein zu unterstützen. Nach zwei Stunden endete die musikalische Reise durch die Weltmeere, und das Spielmannsschiff kehrte zurück in heimische Gewässer und beendete die Vorstellung mit dem Stück „Märkische Heide“. „Wenn Sie heute Lust bekommen haben, sich musikalisch auszuprobieren, dann kommen Sie zu uns“, offerierte Birgit Zielasko dem Publikum.

Ab Mai beginnen dann wieder für den Spielmannszug die Straßenauftritte, Dorf- und Feuerwehrfeste. Weitere Konzerte sind in Planung, und das musikalische Repertoire wird neben den gängigen, klassischen Stücken auch neue Lieder und Interpretationen bieten.

Von Martina Matuschewski

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