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Prignitz Mit neuem Look auf den Weltmarkt
Lokales Prignitz Mit neuem Look auf den Weltmarkt
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02:15 14.03.2016
Hendrik Hecht (l.) leitet mit dem Heiligengraber Krono-Werk den größten Arbeitgeber im produzierenden Gewerbe in Prignitz und Ruppin. Quelle: Peter Geisler
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Heiligengrabe

Die Schweizer Krono-Gruppe, die seit 1993 Spanplatten und Laminatböden in Heiligengrabe produziert, wächst. Und zwar nicht nur in den Umsatz-und Beschäftigtenzahlen, sondern auch intern mehr zusammen. „Seit Jahresbeginn treten alle acht Werke der Unternehmensgruppe nicht mehr mit eigenständigen Firmennamen wie Kronotex oder Kronoply auf, sondern als Swiss Krono“, informierte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Hendrik Hecht, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Neben dem einheitlichen Namen soll auch ein einheitliches Logo das Zusammenwachsen symbolisieren. „Das Key Visual des neuen Logos ist ein stilisiertes K in einem roten Kreis“, erklärte Hecht. Dieses weise auf die Schweizer Herkunft des Unternehmens hin. Anlass für das neue Unternehmensdesign ist Hecht zufolge das 50-jährige Bestehen der Krono-Gruppe. Deren erstes Werk war 1966 im schweizerischen Menznau gegründet worden.

Auch für den einzigen deutschen Standort der Gruppe, das Werk in Heiligengrabe, gibt es Hendrik Hecht zufolge Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken. So sei in den vergangenen drei Monaten die Beschäftigtenzahl leicht aufgestockt worden. Waren bei Krono Ende 2015 noch 719 Mitarbeiter tätig, stieg ihre Zahl bis März auf nunmehr 734 an.

Damit präsentiert sich das Werk eigenen Angaben zufolge als größter Arbeitgeber im produzierenden Gewerbe in Prignitz und Ruppin. „Brandenburgweit müssten wir an sechster Stelle liegen“, schätzt Hendrik Hecht.

Heiligengraber wollen Weltmarkt weiter erobern

Um die Produktion auf dem jetzigen Niveau halten oder sogar steigern zu können, will Swiss Krono weltweit immer größere Märkte erschließen. „Ich reise demnächst zu einer Messe nach Melbourne“, kündigte Geschäftsführer Uwe Jöst an. Dann wolle er auch die Australier von der Qualität der Heiligengraber Produkte überzeugen.

Geschäftsführer Uwe Jöst leitet den Vertrieb des Unternehmens in Heiligengrabe. Quelle: Peter Geisler

Jetzt schon ist laut Hendrik Hecht Südamerika der größte Exportmarkt für das Unternehmen. „Unser größter Kunde sitzt in Chile“, sagte er. Darüber hinaus sehe er aber noch Potenziale in Asien, Afrika und Nordamerika. Das von der Bundesregierung angestrebte Freihandelsabkommen TTIP sieht er für sein Unternehmen als große Chance. „Das würde Barrieren in Sachen Zertifizierung und Einfuhrzölle aus den Weg räumen“, erklärte er. Ein ähnliches Abkommen würde er auch mit dem asiatischen Kontinent befürworten.

Ambitionen hat Swiss Krono künftig im Iran, wie Hecht mitteilte. Im Zuge der aktuell wegbrechenden Handelsbeschränkungen wolle man den Markt der islamischen Republik für sich erschließen. „Früher waren wir dort mal vertreten“, erinnerte sich Jöst. Vielleicht könne das Unternehmen an diese Zeiten anknüpfen.

Größere Sorgen machen den Geschäftsführern die Handelsbeschränkungen mit Russland. Hier hoffe die Gruppe auf ein baldiges Ende des Ukraine-Konflikts.

Von Christian Bark

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