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Mittelstandsverein plant digitales Kaufhaus

Wittstock Mittelstandsverein plant digitales Kaufhaus

Alle Gewerke und Gewerbe Wittstocks digital in einer Übersicht finden zu können – das möchte der Mittelstandsverein auf einer Internetpräsenz verwirklichen. Dieses „digitale Kaufhaus“ soll neben Kunden auch neue, idealerweise auch junge Vereinsmitglieder anlocken. Doch allein damit ist es nicht getan, findet Vereinsgründer Martin Schäfer.

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Vereinsvorsitzender Detlef Beuß will sich auch ins Projekt „digitales Kaufhaus“ miteinbringen.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Wo gibt es in der Nähe einen Friseur, einen Uhrmacher oder die nächste Hose zu kaufen? Mit einem Klick sollen Kunden das in der Wittstocker Altstadt schnell und kompakt herausfinden können. Das ist zumindest das Ziel des Mittelstandsvereins, der verschiedene Gewerbe und Gewerke in der Dossestadt vertritt. Erreichen will der Verein das über eine Internetpräsenz, die eine solche Übersicht erlaubt und auch zu den eignen Web- und Facebookseiten der Mittelständler führt – quasi ein digitales Kaufhaus, wie Vereinsvorsitzender Detlef Beuß informiert.

„Das soll auch ein Zeichen für eine noch bessere Vernetzung unter den Mittelständlern sein“, erklärt Beuß. Derzeit informiere man sich über entsprechende Förderprojekte des Landes bezüglich der Internetpräsenz. Dass so etwas eine langwierige Geschichte sein kann, weiß Beuß. Die Planungen für seine eigene Internetseite zögen sich auch schon über Monate hin. „Dieses Jahr soll sie aber fertig sein“, kündigt er an. Wann das digitale Kaufhaus online sein wird, könne er derzeit aber noch nicht abschätzen. Orientierung für das Vorhaben biete ein ähnliches Beispiel aus der Nachbarstadt Pritzwalk. Auch der Unterstützung aus dem Wittstocker Rathaus könne man sich sicher sein, wie Bürgermeister Jörg Gehrmann im MAZ-Gespräch versprach. „Meine Mitarbeiter werden beratend mithelfen“, sagte er.

Der Mittelstandsverein



durch Martin Schäfer ins Leben gerufen, um den Wittstocker Mittelstand als Träger öffentlicher Belange in Politik und Gesellschaft vertreten zu können.

48 Mitglieder sind derzeit im Verein organisiert. Darunter Ärzte, Rechtsanwälte, Handwerker und Händler. Fünf Neuzugänge konnte der Verein in diesem Jahr verzeichnen.

Wichtige Veranstaltungen sind das Mittsommernachtsshopping und die Gewerbeschau.

Durch Projekte wie dieses erhofft sich der Verein zudem wachsendes Interesse an seiner Arbeit – auch für junge Gewerbetreibende. Die vermisse man zunehmend in den Reihen, auch bei Veranstaltungen des Vereins wie der Gewerbeschau, dem Mittsommernachts-shopping oder dem gemeinsamen Grillfest, wie es vergangenen Dienstag stattgefunden hat. „Wir sind gut vernetzt, auch mit Vereinen und Organisationen“, so Beuß.

Reicht nicht – findet Vereinsmitglied Martin Schäfer, der den Verein vor 25 Jahren aus der Taufe gehoben hatte. „Der Zusammenhalt muss wieder mehr gestärkt werden“, sagt er. Vor einigen Jahren sei das noch super gelaufen. „Der Mittelstandsverein ist Träger öffentlicher Belange“, erklärt Schäfer. Und so habe er sich in der Vergangenheit immer wieder eingemischt, wenn es um Veränderungen in der Stadt gegangen sei. Wenn wieder etwas mehr Schwung in die Truppe komme, würden neue Mitglieder von selbst dabeisein wollen.

Von Christian Bark

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