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Mobile Fabrik in Meyenburg läuft weiter

Möbelwerk und MEB finanzieren Schulprojekt Mobile Fabrik in Meyenburg läuft weiter

Das Projekt „Mobile Fabrik“ kann an der Meyenburger Grundschule bis zum Schuljahresende weiterlaufen. Das Möbelwerk und die Firma Meyenburger Elektrobau finanzieren das Projekt, bei dem Ausbilder Sven Grünke mit den Kindern vor Ort werkelt und bastelt. Gestern war Termin in der kleinen Werkstatt.

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Werkeln am Weihnachtsbaum: Drittklässler der Grundschule Meyenburg.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Kabel, blinkende Lichter, kleine Motoren und Holz verbindet Jens Grünke mit den Kindern in Meyenburg, wenn er die Grundschüler mit seiner „Mobilen Fabrik“ (Mofa) in der Werkstatt der Grundschule anleitet. Und die sind begeistert bei der Sache, sagt er: Sie sägen, feilen, schmirgeln, löten und lackieren, was das Zeug hält. Aktuell entsteht ein kleiner Tannenbaum aus Holz, der mit bunten Lämpchen bestückt wird.

Das Projekt Mofa kann dank des Engagements zweier großer Meyenburger Firmen – aus den Branchen Holz und Elektrik – nun bis zum Sommer verlängert werden. Am Mittwoch schauten sich deshalb Dietmar Gornig, Geschäftsführer des Möbelwerkes, und Gert Altenburg von der Firma Meyenburger Elektrobau in der Werkstatt um: Die beiden Firmen stellen für das gesamte Schuljahr je 1800 Euro bereit, um den Einsatz Jens Grünkes an der Meyenburger Grundschule zu finanzieren.

Ins Leben gerufen wurde Mofa 2012 vom Verein Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock und der Bildungsgesellschaft Pritzwalk. Die Heiligengraber Grundschule war die erste, die das Angebot über die Ganztagsbetreuung nutzen konnte. 2013 startete Mofa in Meyenburg. Jens Grünke fährt mit der mobilen Werkstatt auch Grundschulen in Wittstock und in Wittenberge an.

Bei den Kindern ist das Werkeln mit Holz und Kabeln der Renner, weiß Ausbilder Sven Grünke. Sie seien mit Eifer dabei. „Alles, was wir bauen, leuchtet, summt, brummt oder fährt.“ Und jetzt werden eben die kleinen Weihnachtsbäume gebaut. Sven Grünke sieht die Erfolge der Arbeitsgemeinschaft, die die Älteren sicher an den alten Werkunterricht erinnern dürfte: „Wenn ich jetzt Siebtklässler habe, dann können die solche Sachen schon.“ Er versuche, spannend zu vermitteln, was die Kinder später im Leben brauchen können.

Das sehen auch Gornig und Altenburg so, die sich die Kosten für das Projekt in Zukunft teilen wollen. „Über die Nachwuchsförderung redet ja jeder.“ Das Projekt Mofa, das die Bildungsgesellschaft betreut, werde „mit keinem Pfennig staatlichem Geld“ finanziert, betonte Wolfram Kreklow, Ausbildungsleiter bei der Bildungsgesellschaft. Deshalb sei es auch eine besondere Geschichte, wenn die örtlichen Firmen hier aktiv sind.

Von Beate Vogel

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