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Prignitz Modellbahner und Polizei laden ein
Lokales Prignitz Modellbahner und Polizei laden ein
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00:17 24.09.2016
Steffen Rösinger vor der Modell-Feuerwache. Quelle: Andreas König
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Pritzwalk

Eine riesige Spielzeugwelt ist in den Katakomben der Pritz­walker Polizeiwache verborgen. Dort haben die Interessengemeinschaft der Pritzwalker Modellbahnfreunde ihr Domizil, und auch das Polizeihistorische Museum ist dort zu bewundern. Während beide Einrichtungen in der Regel nach vorheriger Anmeldung zugänglich sind, können am Sonnabend, 24. September, alle interessierten aus nah und fern in die Kellerräume abtauchen. „Wie eine einzige riesige Modellbahnanlage, die sich auf über 30 Quadratmetern über drei Räume erstreckt“, sagt Steffen Rösinger von der Interessengemeinschaft Modellbahnfreunde Pritz­walk. Gemeinsam mit Wilfried Strecker und anderen Gleichgesinnten hat er über die Jahre eine gigantische Miniatur-Eisenbahnlandschaft entstehen lassen. „Wir haben einen Abschnitt, der sich den Modellen der 1970er Jahre widmet, aber auch die Moderne mit fast allen ICE-Typen ist vertreten“, sagt Steffen Rösinger.

Während erste Abteilung ganz klassisch, also analog, bedient wird, kann man die Fahrzeuge auf den übrigen Abschnitte mit modernster Technik steuern. „Eine Modellbahn per Handy steuern, ob das klappt?“, fragt Steffen Rösinger. „Kommt am Sonnabend zu uns, findet es heraus“. Die Modellbahnfreunde treffen sich immer donnerstags, bauen, basteln, fachsimpeln und geben Interessierten Tipps und Einblicke in ihr Hobby. In nächster Zeit möchten die Pritz­walker noch enger mit dem Pollo-Verein zusammenarbeiten und auch andere Nutzungen der leider schon wieder zu klein gewordenen Räume sind denkbar. „Ich könnte mir vorstellen, dass wir uns für die Feuerwehren der Prignitz öffnen, um ihnen mit unseren Anlagen die viel gefragten Planspieltafeln zur Verfügung zu stellen“, sagt Steffen Rösinger. Beispielsweise verfüge man über ein Hafenbecken, einen Lokschuppen und demnächst vielleicht sogar über einen großen Chemiebetrieb als Modell. „Das sind doch ideale Bedingungen gerade für die Wittenberger Feuerwehrleute“, sagt er.

Melitta Ribbe lädt ins polizeihistorische Museum ein. Quelle: Andreas König

Melitta Ribbe im polizeihistorischen Museum hatte jüngst Besuch aus Russland in ihren Räumen. „Die haben jede Menge Fotos gemacht. Wir werden jetzt sogar im Kreml berühmt“, lacht die Pritz­walkerin. Die Sammlung historischer Polizeiuniformen und -ausrüstung kann sich sehen lassen. Davon können sich die Besucher ebenfalls am Sonnabend überzeugen. Neueste Errungenschaft ist eine sogenannte Kaffeebohne, das cremeweiße Käppi einer Schutz- oder Verkehrspolizistin aus der DDR. Zu sehen sind die Exponte wie die der Modellbahnfreunde von 10 bis 16 Uhr. In der Bahnhofshalle gibt es einen Teile- und Tauschmarkt, und die Polizei öffnet ebenfalls ihre Türen. An der Wache ist es auch möglich, sein Fahrrad codieren zu lassen.

Von Andreas König

Dass in diesem Jahr der 700. Geburtstag von Tüchen (Gemeinde Groß Pankow) begangen wird, haben Recherchen von Wilfried Vierjahn ergeben. Gefeiert wird jedenfalls am Sonnabend, 1. Oktober. Los geht es ab 10.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Kirche des Ortes. Eine Stunde später, um 11.30 Uhr wird der erneuerte Gedenkstein enthüllt.

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