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Moderne Maschinen in Pritzwalk vorhanden

Metallbetriebe auf dem Sprung zur Industrie 4.0 Moderne Maschinen in Pritzwalk vorhanden

In der nächsten Phase der industriellen Revolution sollen die Maschinen miteinander kommunizieren. Metallverarbeitende Betriebe der Region sind derzeit vielfach noch bei Industrie 3.0 hieß es beim ersten Unternehmerstammtisch „Komet – Kooperation Metalltechnik“ in Pritzwalk. Dennoch gibt es auch in der Prignitz Hightech.

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Christian Kenzler (r.). sprach über Industrie 4.0.

Quelle: Andreas König

Pritzwalk. Wenn der Schweißroboter der Fräsmaschine sagt, was zu tun ist, erinnert das zwar an Science-Fiction-Filme, aber so wird es wohl kommen. Industrie 4.0 lautet das Schlagwort, mit dem die computerisierte und vernetzte Produktion gemeint ist. Wie können sich brandenburgische Unternehmen den damit verbundenen Aufgaben stellen?

Unter anderem darum ging es bei der Auftaktveranstaltung für einen Unternehmerstammtisch im Cluster Metall des Landes Brandenburg. Die Zukunftsagentur Brandenburg hatte in das Metallkabinett der Bildungsgesellschaft Pritz­walk in der Tuchfabrik eingeladen. Knapp 30 Vertreter von Unternehmen, Institutionen und Kommunen nahmen an der Veranstaltung unter der poetisch klingenden Abkürzung „Komet“ teil. Wobei Komet ganz prosaisch für „Kooperation Metall“ steht. „Das Land Brandenburg hat ja die wirtschaftsstraken Branchen in Cluster aufgeteilt“, sagte Werner Schulze von der Bildungsgesellschaft Pritzwalk, der gemeinsam mit deren neuen Geschäftsführer Jörg Ahlgrimm hatte er die Unternehmensvertreter in den Räumen begrüßt.

Der Cluster Metall ist nicht nur mit dem Zahnradwerk Pritzwalk besonders stark in der Region vertreten. Metallverarbeitende Betriebe mit Hochtechnologieanspruch gibt es in der ganzen Prignitz wie auch im Nachbarkreis OPR. Allerdings ist die vierte industrielle Revolution im Vergleich zur „herkömmlichen“ Automatisierung noch einmal eine ganz andere Qualität. Oder wie es Christian Kenzler von der Firma Beratec Antriebselemente aus Meyenburg formulierte: „Bisher stehen die meisten Unternehmen der Region noch bei Industrie 3.0“. Vor allem Kleinstunternehmen, aber auch mittelgroße Betriebe würden modernste Informationstechnologie zwar schon in der Bürokommunikation einsetzen, doch im Produktionsablauf seien viel Entwicklungen noch nicht angekommen.

Dem möchte die Bildungsgesellschaft zumindest in Ausbildungsfragen abhelfen. Teure Maschinen, etwa eine Fünf-Achsen-CNC-Fräsmaschine können sich nicht jeder Betrieb leisten. Diejenigen aber, die solche Technik besitzen, könnten sie zu Ausbildungszwecken zur Verfügung stellen. Praktiziert wird das gegenwärtig mit dm Zahnradwerk, aber auch Somatec Falkenhagen stelle seine Erodiertechnik zur Verfügung und die Firma Konstruktionstechnik und Metallbau Brockmüller lasse Auszubildende an ihren Wasserstrahlschneidmaschinen arbeiten. Über einen Schweißroboter verfügt die Bildungsgesellschaft Pritzwalk selbst.

Die Anwesenden sahen eine Vorführung Die Firmen des Netzwerks wollen in Verbindung bleiben, um die Industrierevolution 4.0 zu meistern, hieß es.

Von Andreas König

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