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Prignitz Mühlenberger spendet 1800 Euro
Lokales Prignitz Mühlenberger spendet 1800 Euro
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02:16 13.11.2015
Mit großer Freude nahm Chefarzt Wiebelitz (r.) von Birgit Sohns den Spendenscheck entgegen. Quelle: Ulrich Fischer
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Perleberg

Krebskranke Kinder und Jugendliche aus der Prignitz und deren Eltern sollen die Nutznießer einer großzügigen Spende sein, die am Dienstag von Birgit Sohns in der Kinderklinik des Kreiskrankenhauses in Perleberg an Chefarzt Karl Rüdiger Wiebelitz übergeben wurde.

Birgit Sohns ist Geschäftsführerin der 1990 in Perleberg gegründeten Firma Mühlenberger Spezialitäten. Anlässlich der Feier des 25-jährigen Bestehens des mittelständischen Unternehmens hatte die Firma ihre Kunden gebeten, auf Blumen und Präsente zu verzichten und stattdessen für die Kinderkrebshilfe etwas Geld zu spenden.

Der Fachgroßhandel für Frische- und Tiefkühlprodukte hat viele Kunden im Nordosten Deutschlands. Beliefert werden von Mühlenberger Fleischereifachgeschäfte, Lebensmitteleinzelhändler und Großverbraucher in ganz Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, im östlichen Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Weil es so viele Kunden sind, kam bei der Sammelaktion eine Spendensumme von 1800 Euro zustande.

Bei der symbolischen Übergabe des Spendenschecks in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin betonte Birgit Sohns, dass man sich bewusst dafür entschieden hat, das Geld nicht auf das Konto einer überregionalen Krebshilfe-Organisation zu überweisen. Es soll über die Perleberger Kinderklinik direkt Betroffenen in der Prignitz zugutekommen.

„Wir sind sehr dankbar für die Spende, wie wir uns für jede Unterstützung unserer Arbeit freuen“, sagte Chefarzt Wiebelitz. Die Kinderklinik wolle erster Ansprechpartner für die Kranken und deren Angehörige sein und dabei helfen, die richtigen Stellen für eine weitere Diagnostik und Therapie zu finden.

Das Spendengeld soll unter anderem dafür verwendet werden, Angehörige zu unterstützen, wenn sie oft weite Wege zurücklegen müssen, um ihr Kind in der Fachklinik zu besuchen. „Es geht auch um banale Dinge wie ein kleines Spielzeug, wofür sonst nicht die Mittel da sind“, erklärte Karsten Krüger, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses.

Von Ulrich Fischer

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