Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Museum kann früher fertig werden
Lokales Prignitz Museum kann früher fertig werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:03 05.09.2017
Museumsleiter Lars Schladitz an der künftigen Verbindung zwischen Brauerei und Tuchfabrik (links neben dem Wehr). Quelle: Andreas König
Anzeige
Pritzwalk

Der Umbau der Tuchfabrik in Pritzwalk geht schneller voran als geplant. Das erfuhren die Mitglieder des Finanzausschusses am Montag von Bürgermeister Wolfgang Brockmann. „Der Baufortschritt in der Tuchfabrik ist erkennbar, so dass wir die nächsten Abschnitte bereits beginnen können“, sagte er. Vorausgesetzt, das Geld für die kommenden beiden Abschnitte werde freigegeben, könnte das Gros der Arbeiten im Jahr 2018 über die Bühne gehen.

Geld stammt aus der Spende der Familie Quandt

Veranschlagt worden sind 180 000 Euro für den Ausbau des dritten Obergeschosses in der Tuchfabrik und weitere 198 000 Euro für die Verbindung zwischen altem und neuen Museum, also zwischen dem Brauereikeller und der Tuchfabrik. Den städtischen Haushalt würde dieses Vorhaben nicht belasten, das Geld aus der zweckgebundenen Spende der Familie Quandt könnte dazu verwendet werden. Der Ausbau des Obergeschosses schlägt mit 180 000 Euro zu Buche, der Übergang von der Brauerei zur Tuchfabrik soll 198 000 Euro kosten.

Abschluss der Arbeiten noch dieses Jahr möglich

„Die Bauanträge sind gestellt“, sagte Museumsleiter Lars Schladitz. „Vorausgesetzt, die Genehmigung liegt vor und die Gelder stehen bereit, können die Arbeiten noch in diesem Jahr zum größten Teil abgeschlossen werden“, informierte der Museumsleiter. Nach dem Fertigstellen des „schlüsselfertigen“ neuen Museumsdomizils könnte dann die Inneneinrichtung in Angriff genommen werden.

Sportvereine erhalten über 50 000 Euro Zuschüsse

Zuvor war über die Zuschüsse an die Sportvereine der Stadt beraten worden. Zur Verfügung stehen insgesamt 52 377 Euro, wovon 9398,94 Euro als Investitionen veranschlagt sind. Bei Letztgenannten reicht das Spektrum vom Kauf und Anbau eines Gerätehauses für den Tennisclub Pritz­walk 1992 mit 2640 Euro, über Pflasterarbeiten am Segelflugzentrum auf dem Sommersberg mit 2649 Euro oder eine Beschallungsanlage für den Handball-Club Pritzwalk für 2517 Euro bis hin zu zwei Damenfußballtoren für die Sportgemeinschaft Einheit Pritzwalk für 846 Euro. Sämtliche Zuschüsse entsprechen 60 Prozent der erforderlichen Investitionssumme, der Rest des Geldes kommt von den Antragstellern selbst.

Mehr Einnahmen, weniger Zuweisungen

Die Finanzsituation der Stadt sieht ausgesprochen positiv aus, sagte Kämmerin Kornelia Wienke. „Vor allem die Steuereinnahmen haben sich dank der guten Konjunkturlage gut entwickelt. Aber das hat zur Folge, dass die Schlüsselzuweisungen vom Land für 2018 geringer ausfallen“, sagte die Finanzfachfrau. Die allgemeinen Schlüsselzuweisungen sinken demnach um 800 000 Euro, die investiven Schlüsselzuweisungen werden um 100 000 Euro reduziert.

Von Andreas König

Die Sanierung der Wallfahrtskirche Alt Krüssow geht weiter. Für rund 435 000 Euro soll das Gotteshaus erneuert werden. Es erhält Toiletten und eine Teeküche. Zudem wird die Nordkapelle klimatisiert, um die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk zu vertreiben. Die Außenhülle des Turms wird erneuert, und eine Ausstellung soll entstehen.

08.09.2017

Palliativmediziner wollen sterbenskranken Patienten unnötiges Leid ersparen. Erst 2007 wurde per Gesetz geregelt, dass jeder Mensch Anspruch auf diese Behandlung hat. In den vergangenen Jahren haben Ärzte wie Hartmut Parthe aus Groß Pankow im Palliativnetz Brandenburg-Nordwest ein gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut.

08.09.2017

Neun Jahre lang hat Rainer Knurbien als Ortsvorsteher die Geschicke seines Heimatdorfes geführt. Jetzt hört er auf und gibt auch sein Mandat für die Gemeindevertretung zurück. Er nennt familiäre Gründe für diesen Schritt.

04.09.2017
Anzeige