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Musik auf der Plattenburg entspannt genossen

Plattenburg Musik auf der Plattenburg entspannt genossen

Zehn Bands aus mehreren Ländern traten am Freitag und Sonnabend beim 5. Aquamaria-Festival auf der Plattenburg auf. Hunderte Gäste waren begeistert.

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Am Wochenende wurde die Plattenburg zur Rockarena.

Quelle: Jens Wegner

Plattenburg. Zehn Bands aus den Niederlanden, den USA, Österreich, Schweden, Island und Deutschland traten am Freitag und Sonnabend beim 5. Aquamaria-Festival auf der Plattenburg auf und begeisterten hunderte Gäste. Diese waren aus ganz Deutschland angereist. Viele von ihnen sind bereits Stammgäste und von Anfang an dabei. Einige kamen das erste Mal.

„Die Kartenbestellungen kamen von Ostfriesland im Norden bis ganz unten aus dem Süden, einige sogar aus der Tschechei”, sagte „Ticket-Mama” Maria Steuer. Die Perleberger Familie Steuer organisiert das Festival, das als Nachfolger der Rocknacht auf der Plattenburg betrachtet werden kann. Maria und Uwe Steuer aus Perleberg organisierten sie jahrelang. Ihr Sohn Eike auf die Idee, ein Festival für Szenemusik zu etablieren. „Ein Paar aus Friesland hatte durch Zufall im Internet von dem Festival erfahren. Das vierte Mal sind sie jetzt hier.

Familiäre Atmosphäre

Am Donnerstag vor dem Festival haben sie schließlich auf der Plattenburg geheiratet, weil ihnen die Location hier so gut gefällt”, berichtete Maria Steuer. Ein anderes Paar, das seit dem ersten Mal dabei war, kam dieses Jahr mit ihrem Baby. Viele Besucher kenne sie persönlich. Die Atmosphäre sei fast schon familiär.

Alexander „Äxl” Schulze, Manager der Berliner Agentur „Magnificent Music”, die das gleichnamige Festival organisiert, gilt als absolut kein Festival-Gänger. Das Aquamaria-Festival, dass er am Wochenende besuchte, begeisterte ihn so sehr, dass es für ihn nun ein Muss sei, künftig jedes Jahr wiederzukommen. Auf der Bühne stand gerade die Band „Radio FS” aus Torgau. „Die sollte eigentlich im vergangen Jahr schon bei uns spielen, hat sich dann aber aufgelöst. Damals hießen sie „Footsteps”. Nun spielen sie unter neuem Namen wieder zusammen. Das FS steht dabei als Kürzel für ihren alten Namen”, erklärte Maria Steuer.

Nur 1000 Teilnehmer bekommen Karten

Die Karten für das Festival sind auf 1000 Stück begrenzt. Man wolle, dass es übersichtlich bleibt. „An die 1000 Karten kommen wir natürlich noch nicht ran. Aber im Vorverkauf haben wir dieses Jahr schon mehr als doppelt so viel Karten verkauft wie im vergangenen Jahr”, sagte Uwe Steuer. Jan Dirks aus dem Taubertal ist ein Besucher der ersten Stunde. „Es ist voll schön hier auf der Burg. Die Leute sind alle lieb und es ist voll entspannt. Da muss man einfach jedes Jahr wiederkommen”, schwärmte er. Und es gäbe immer nur gute Musik. Das erste Mal beim Aquamaria-Festival war Andrea von Waaden aus Göttingen. „Ich wurde überzeugt mitzukommen und bin nicht enttäuscht worden. Alle sind super nett hier, auch die Leute im Dorf”, sagte sie. Die Plattenburg ist die älteste erhaltene Wasserburg Norddeutschlands und Austragungsort verschiedener kultureller Veranstaltungen. Das AquaMaria-Festival steht für das einzige Stoner- Bluesrock- und Psychedelic-Rock-Festival in Norddeutschland und will die Tradition der Summer-of-love-and-peace-Generation wiederbeleben. Unterstützung erfährt das Festival von der Gemeinde Plattenburg, dem Burgpächter René Günther und Dorfbewohnern.

Von Jens Wegner

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