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Musik in Perfektion für die gute Sache

Pritzwalk Musik in Perfektion für die gute Sache

Großartige Kunst zum Nulltarif, aber gegen eine Spende für einen guten Zweck – das Publikum bekam viel geboten am Freitagabend in der Pritzwalker Musikschule, als Sophia Körber, Sarah Lewark und Julia Rinderle ihr großes Können zeigten. Zugute kam dies dem Hilfsprojekt Asha Vihar, das seit Jahren vom Pritzwalker Gymnasium unterstützt wird.

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Beeindruckende junge Musikerinnen: Julia Rinderle, Sarah Lewark und Sophia Körber.

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Es war für den guten Zweck, ansonsten müsste man für ein Konzert dieser Qualität wahrscheinlich richtig viel Eintritt zahlen. Denn was die Pianistin Julia Rinderle und die Sopranistinnen Sarah Lewark und Sophia Körber am Freitagabend in Pritzwalk auf die Bühne im Saal der Kreismusikschule zauberten, war Gesang und Spiel in hoher Perfektion.

Mal abgesehen davon, dass man in Pritzwalk um die großen gesanglichen Fähigkeiten der aus der Dömnitzstadt stammenden Sophia Körber weiß, ihre Gesangsmitstreiterin und die Instrumentalistin legten ein ebensolch hohes Niveau an den Tag. Kein Wunder, sind doch alle drei schon in jungen Jahren preisgekrönt für ihr musikalisches Können.

Es ist aber auch die anspruchsvolle musikalische Auswahl, die diesen Abend zu etwas ganz Besonderem machte: Allein das pianistische Solo von Julia Rinderle, die den einer breiten Masse eher unbekannten Komponisten Anselm Hüttenbrenner mit einer Auswahl aus dessen „Geisterszenen“ vorstellte, war den Besuch des Konzerts wert. Beide Sängerinnen zeigten, etwa bei „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck auch ein wenig komödiantisches Talent, es machte Spaß zuzusehen, nicht nur zuzuhören.

Begonnen hatte alles aber mit indischem Tanz, denn es ging an diesem Abend vor allem darum, das Asha-Vihar-Hilfsprojekt zu unterstützen. Seit zwei Jahrzehnten bereits hat sich das Pritzwalker Gymnasium der Hilfe für das indische Dorf verschrieben und immer wieder auf ganz unterschiedliche Weise dafür Spenden gesammelt. In der Pause wurde Kuchen verkauft, und wer wollte, konnte natürlich für die gute Sache spenden, das taten die Besucher auch.

Dass das Konzert zustandekam, ist sicher dem Umstand zu danken, dass Sophia Körber, obwohl sie mittlerweile eine gefragte Künstlerin ist, den Kontakt in ihre Heimatstadt hält und das Projekt Asha Vihar aus ihrer eigenen, noch gar nicht so lange zurückliegenden Schulzeit kennt.

Von Bernd Atzenroth

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