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Musiknacht in sechs Kneipen

Pritzwalk Musiknacht in sechs Kneipen

Einmal Eintritt zahlen, sechsmal Live-Musik bekommen – das klingt nach einem guten Deal. Und auch das Wetter wird am Freitag Abend mitspielen, so dass sich viele in Pritzwalk bei der ersten „Pritzwalker Musiknacht“ auf einen gemütlichen Kneipenbummel begeben werden – da werden Erinnerungen wach an die alten Kneipennächte.

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Fossi’s Kneipe ist eins der sechs Lokale, in denen am Freitag Live-Bands spielen.

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Sie sind unvergessen, die Kneipennächte von Pritzwalk. Seit einigen Jahren allerdings gibt es sie nicht mehr – die Idee schien sich ein wenig totgelaufen zu haben, zumal man in Pritzwalk gleich zweimal jährlich in den Kneipen gefeiert hatte. Aber der Wunsch, dass es dergleichen doch wieder geben möge, wurde immer wieder geäußert. Am heutigen Freitag nun feiert eine Veranstaltung Premiere, die geeignet ist, in die Fußstapfen der früheren Kneipennächte zu treten. Sie heißt aber in bewusster Abgrenzung zu diesen „Pritzwalker Musiknacht“. Jean Duwe findet, dass dies moderner und etwas anders klingt.

Jens Duwe gehört zu den Initiatoren

Jens Duwe gehört zu den Initiatoren.

Quelle: Beate Vogel

Der Inhaber der Pritzwalker Gaststätte „Zum Torwächter“ gehört zu den Initiatoren, die beim diesjährigen Stadtfest auf die Idee gekommen sind. Denn da gab es mehrere Bühnen in der Stadt, unter anderem auch an Fossi’s Kneipe – und da war es wieder da, das Kneipennacht-Feeling. Prompt fragten sich die Gastwirte: „Können wir das nicht noch einmal selbst als Gastronomen machen?“ Gesagt, getan: Fünf Gastwirte setzten sich zusammen und schrieben alle anderen an, um sie für die Idee zu begeistern. Nicht alle wollten aber mitmachen, so dass es letztlich an sechs Stellen in der Stadt am Freitag Livemusik geben wird. Auch der Freitagstermin ist bewusst gewählt, um mal etwas anders zu machen.

Fast wäre das Kulturhaus dabei gewesen

Ebenso bewusst hat man nicht den Versuch gemacht, die Musiknacht mit dem Herbstleuchten in der kommenden Woche zu kombinieren – so wird es an zwei aufein­anderfolgenden Freitagen in Pritz­walk richtig abgehen. „An einem Wochenende beides zu machen, wäre zu viel gewesen“, findet Duwe. Nun dürften beide Ereignisse vom nahenden Ferienende profitieren. Denn die meisten Menschen sind aus dem Urlaub wieder zurück.

Die für ihn passende Band hat sich jeder der sechs Gastwirte selber ausgesucht. Siebter im Bunde hätte das Kulturhaus sein können. Doch war nicht sicher, ob die dortigen Umbauarbeiten rechtzeitig beendet sein würden. „Sonst wäre es dabei gewesen“, betonte Jean Duwe, wobei ansonsten die Gastronomen die Veranstaltung gänzlich ohne die Stadt auf die Beine gestellt haben und gemeinsam die Veranstalter sind.

Für jeden Geschmack etwas dabei

Um 20 Uhr soll es losgehen. Dann wird im Bistro „Bahnsteig Nr. 7“ die Band „Whiskey & Soda light“ zu hören sein. Sie spielt „alles, was Spaß macht“. Zweites Lokal ist das Restaurant „Villa Martino“. Hier gibt es mit „Felice di Napoli“ italienische Musik. In der „Alten Marktschenke“ werden „Yellow Times“ Hits der vergangenen sechs Jahrzehnte zu Gehör bringen. In „Fossi’s Kneipe“ spielt „Frankafotoschön“ Akustik-Poprock – die Band kommt aus Pritzwalk. Schlager und Tanz für jeden Geschmack ist in der Gaststätte „Zur Alten Mälzerei“ angesagt. Das „Duo Rosenherz“ wird dafür sorgen. Als sechste Gaststätte ist der „Torwächter“ mit im Boot. „Boys’R’us“ spielen dort unplugged – also ohne elektronische Verstärkung - Hits der siebziger, achtziger und neunziger Jahre.

Dass es nicht wie früher zehn, elf oder sogar zwölf Gaststätten sind, hält Jean Duwe für einen Vorteil, denn bei den Kneipennächten hat sich das Publikum früher doch sehr viel mehr auf die Lokalitäten aufgeteilt. Duwe: „Weniger Kneipen muss nicht weniger Besuch heißen.“ In der Stadt hat sich jedenfalls bereits herumgesprochen, was da Freitagabend auf die Pritzwalker wartet – eine im wahrsten Sinne des Wortes heiße Nacht, denn der Sommer ist ja noch einmal zurückgekehrt.

Das Bändchen gibt es an der Abendkasse

Damit jeder Besucher der Veranstaltung auch die Chance hat, von jeder Band einen vollständigen Set zu hören, beginnen alle Bands immer zur vollen Uhrzeit, spielen dann eine Dreiviertelstunde und machen dann für 15 Minuten Pause. Dann bleibt jedem genug Zeit, um das Lokal in Ruhe wechseln zu können.

Wer die sechs Bands in den sechs Lokalen sehen will, braucht dafür nur einmal Eintritt zu zahlen. An der Abendkasse erhalten die Gäste ein Bändchen, mit dem sie auch in die jeweils anderen fünf beteiligten Kneipen Einlass erhalten. Unter allen Besuchern verlosen die Veranstalter in den sechs Lokalen 20 mal zwei Freikarten für die „Pritz­walker Musik-Nacht 2017“.

Von Bernd Atzenroth

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