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Nach dem Probeunterricht zur Schülerfirma

Offene Gymnasien am Sonnabend Nach dem Probeunterricht zur Schülerfirma

Die chemische Auftrennung eines Stoffgemisches war Sonnabend am Gottfried-Arnold-Gymnasium Perleberg zu sehen. Hier wurde zum Schnupperunterricht geladen. Im Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums gab es am Sonnabend einen Tag der offenen Tür. Lehrer und Schüler empfingen Gäste. Die Angebote richteten sich an Sechstklässler.

Perleberg/Wittenberge. Wer sich mit der Chromatografie, der chemischen Auftrennung eines Stoffgemisches, noch nicht auskennt, für den hatte Beriet Köster, Lehrerin für Chemie und Biologie am Gottfried-Arnold-Gymnasium Perleberg, einen Versuchsaufbau vorbereitet. Die Tinte eines schwarzen Filzstiftes wurde gelöst und in ihre farblichen Bestandteile getrennt. Matthes Stopperka und Silas Emil Jörn waren begeistert von dem „sehr interessanten Experiment”. Derzeit besuchen die Sechstklässler die Freie Schule
Beak des Vereins Landweg und bereiten sich auf den Wechsel zum Gymnasium vor. Sabine Stephan unterrichtet am Perleberger Gymnasium Mathematik und Physik und fungiert als Leiterin des Matheklubs des Landkreises. Für den Schnupperunterricht hatte sie Knobelaufgaben vorbereitet, wie etwa das Bestimmen der Diagonalen eines n-Ecks. Gut 40 Schüler kamen am Sonnabend zum „Schnupperunterricht“ ins Gottfried-Arnold-Gymnasium Perleberg. In je 25 Minuten gewannen sie Einblicke in die Fächer Russisch, Französisch, Latein, Mathematik und Naturwissenschaften.

Im Haus II des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums gab es derweil einen Tag der offenen Tür. Dabei wurden nicht nur Einblicke in die pädagogische Arbeit und den Unterricht der einzelnen Fächer vermittelt, bei dem man mit den Lehrern und Schülern ins Gespräch kommen konnte. Die Besucher erfuhren von den Ergebnissen der Projektwochen und den Resultaten der Arbeitsgemeinschaften. In der Schule gibt es vier Schülerfirmen. Eine davon nennt sich „Büddels”. Selbst entworfene Motive werden auf Transferpapier gedruckt und auf Jutebeutel aufgebügelt. „Wir wollten produzieren und der ökologische Aspekt war uns wichtig”, erklärte Cellina-Mae Hamdorf, die mit Karolin Storch den Vorstand bildet. 14 Jugendliche aus Klassenstufe elf gehören zu der Schülerfirma. Friedrich Stephan aus der Klasse 8.1 erläuterte der Gästen die Lehrinhalte des Biologieunterrichts. Luca Rieß geht zwar erst in die fünfte Klasse, wollte sich aber trotzdem schon informieren. „Alles verstehe ich zwar noch nicht, aber es ist sehr interessant”, sagt er. Für ihn steht jetzt schon fest, dass er aufs Gymnasium gehen will. „Die Angebote hier sind sehr vielfältig und beim Tag der offenen Tür haben sich alle viel Mühe gegeben”, lobte seine Mutter Gabriele Rieß. Von Schulleiter Andreas Giske erhielten die Besucher in der Aula allgemeine Informationen über die Schule. Primäres Ziel des Unterrichts ist das Erlangen der allgemeinen Hochschulreife. Aber auch soziale Kompetenzen werden vermitteln und die Schüler lernen, sich selbst zu organisieren, was für das spätere Leben wichtig sei, so Giske.

Von Jens Wegner

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