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Prignitz Nach dem Sturm: Panik bei den Legehennen
Lokales Prignitz Nach dem Sturm: Panik bei den Legehennen
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21:51 05.09.2016
Alessandro Zuchchiatti vor den abgedeckten Dachresten.
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Könkendorf

Ihren Freiland-Auslauf können die 14 000 Legehennen in der Bio-Eieranlage in Könkendorf derzeit nicht nutzen, lediglich ein kleiner Vorraum hinter Sichtschutznetzen steht den Tieren zur Verfügung – eigentlich sieht die EU-Verordnung für Bio-Legehennen vor, dass sie ein Drittel des Tages draußen verbringen können.

Und auch sonst herrscht einige Aufregung im Hühnerstall: Der Sturm in der vergangenen Woche hatte das halbe Dach des Stalles abgedeckt. Wohl auch die enormen Wind- und Scheppergeräusche haben den ohnehin scheuen Hühnervögeln enorm zugesetzt: Die Legeleistung sei stark zurückgegangen, hieß es. An manchen Stellen sei zudem viel Regenwasser in die Legebatterien eingedrungen.

In den Freilauf können die Hühner derzeit nicht. Quelle: Claudia Bihler

Hühner mit halbem oder so gut wie keinem Federkleid

Und so bietet das Stallleben der Könkendorfer Hühner ein recht trauriges Bild. Manche Hühner sitzen apathisch auf dem durchtränkten Boden, bei dem die trockene Einstreu fehlt. Im Vorraum suchen sich die stärksten Tiere den am wenigsten nassen Platz auf einer Mauer mit ein paar Sonnenstrahlen. Heuballen liegen zwar im Vorraum, dort, wo auch die Eier gewaschen sowie verpackt werden, und dort, wo zudem die Picksteine stehen, mit denen sich die Tiere eigentlich beschäftigen könnten. Viele der Tiere in der Legebatterie besitzen nur noch ein halbes oder so gut wie kein Federkleid mehr – bei Experten wird dies allerdings nicht als Zeichen von Panik, sondern als Zeichen von Langeweile gewertet.

Vielen Tieren fehlt ein großer Teil des Federkleides. Quelle: Claudia Bihler

Das Problem ist dem Betreiber der Anlage bekannt: „Aber die braunen Hühner neigen mehr zum Federpicken als weiße“, erklärt Alessandro Zuchchiatti, Eigentümer der Anlage, die im Jahr 2012 am Ortsrand von Könkendorf in Betrieb gegangen ist. Bezieher der Könkendorfer Bioeier sei ein Unternehmen in Regensburg in Bayern, erläutert Zucchiatti. Nach knapp einem Jahr geht die Legeleistung der Tiere stark zurück, sie werden dann geschlachtet. Anschließend kommen sie in den Handel.

Von Claudia Bihler

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