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Prignitz Nachträglicher Griff in die Halenbecker-Rohlsdorfer Gemeindekasse
Lokales Prignitz Nachträglicher Griff in die Halenbecker-Rohlsdorfer Gemeindekasse
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17:29 04.12.2018
Quelle: dpa
Halenbeck

Jeanette Göpp steckt eigentlich mitten in den Vorbereitungen für den künftigen Haushalt des Amtes Meyenburg und seiner Gemeinden. Dennoch kam die neue Kämmerin nicht umhin, sich den politischen Vertretern der Gemeinde Halenbeck-Rohlsdorf auf ihrer Sitzung erst persönlich vorzustellen, und dann um Zustimmung für den Nachtragshaushalt zu bitten. Weniger Einnahmen und höhere Baukosten zwingen zu diesem Schritt – die fünf Gemeindevertreter folgten dem Vorschlag einstimmig.

Dass die Sanierung des ehemaligen Schulhauses in Brügge teurer als geplant werden würde, zeichnete sich bereits ab. „Wir mussten schon den Haushaltsansatz für 2018 erhöhen“, erklärte Bauamtsleiterin Uta Nebert.

Kosten steigen deutlich

Neben den gestiegenen Kosten für Handwerkerleistungen taten sich unerwartete Baustellen auf. So war der Dachstuhl in einem schlechteren Zustand als gedacht (MAZ berichtete). Geld eingespart wurde durch den Verzicht auf eine Blitzschutzanlage.

Schwarz auf weiß wird das durch folgende Zahlen im Nachtragshaushalt sichtbar: Den Mehrbedarf bei den Baukosten beziffert die Verwaltung auf 98 000 Euro für das Hauptgebäude und 64 000 Euro für das Nebengebäude, den ehemaligen Stall. Zusammen also 164 000 Euro. Die Gesamtkosten steigen damit von rund 977 000 Euro auf 1 141 000 Euro.

Korrektur auch bei Einnahmen aus Gewerbesteuer

Geld erstatten muss die Gemeinde aufgrund falscher Abrechnungen bei der Erzeugung von Strom durch Windenergieanlagen. Für den Zeitraum von Juli 2017 bis Juni 2018 wurden rund 25 000 Euro zu viel verbucht, die jetzt zurückgezahlt werden müssen.

Zu guter Letzt ist noch eine Korrektur bei den Gewerbesteuereinnahmen notwendig. Die Verwaltung geht davon aus, dass der Planansatz um 50 000 Euro verfehlt wird und nur 100 000 Euro eingenommen werden. Um den Fehlbetrag im Haushalt in Höhe von 78 600 Euro auszugleichen, ist ein Griff in die Rücklage notwendig. Was bleibt sind 724 000 Euro als Reserve.

Von Stephanie Fedders

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