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Prignitz Nadelöhr B 107 soll ab 2019 beseitigt werden
Lokales Prignitz Nadelöhr B 107 soll ab 2019 beseitigt werden
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00:18 31.10.2016
Auf der B 107 zwischen Mesendorf und Pritzwalk gilt meist eine Höchst­geschwindigkeit von 70 Kilometren je Stunde. Quelle: Andreas König
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Pritzzwalk

Das B im Namen B 107 steht für Bundesstraße. Doch für den Abschnitt zwischen Mesendorf und Pritzwalk braucht man schon eine Menge guten Willen, um dem schmalen Asphaltband den Status einer Bundesstraße zuzuerkennen. Konsequenterweise beträgt die dort mögliche Höchstgeschwindigkeit 70 Kilometer pro Stunde, lediglich von Abschnitten unterbrochen in denen nur Tempo 60 oder gar 50 herrschen. Begegnungsverkehr größerer Fahrzeuge ist nur unter Schwierigkeiten möglich und der abgefahrene Seitenstreifen gibt beredt Auskunft, wie eng es auf diesem Teilstück der Bundesstraße 107 bisweilen zugeht.

Doch Besserung ist in Sicht. „Wir haben den Ausbau der B 107 zwischen Mesendorf und Pritzwalk für 2019 im Plan“, sagt Frank Schmidt, zuständiger Dezernatsleiter für Planung im Brandenburgischen Landesbetrieb für Straßenwesen.

Details sind noch unklar

In Planung bedeute jedoch noch nicht, dass es bereits konkrete Pläne für den Ausbau der Straße, ihren Verlauf und die genaue Lage der künftigen Trasse gibt. „dazu kann ich noch nicht sehr viel sagen“, erklärt der Dezernent. Nur soviel sei klar: Es werden Bäume fallen müssen, um der neuen, in jedem Fall verbreiterten Trasse Raum zu geben. Ob der benötigte Platz für die neue Fahrbahn allerdings von der linken oder der rechten oder gar von beiden Seiten der jetzigen Straße in Beschlag genommen wird, sei noch nicht ausgemacht.

„Gegenwärtig besitzt die B 107 in dem Abschnitt eine Breite von 5,50 bis 6,20 Meter“, erläutert Schmidt. Ohne den Plänen vorzugreifen, sei allerdings absehbar, dass die neue B 107 acht Meter breit werden soll. Hinzu kommt ein straßenbegleitender Radweg, an dem auch die Stadt Pritzwalk reges Interesse hat. Bisher endet der Weg aus der Dömnitzstadt kommend wenige Meter hinter dem südlichen Ortstausgang. Genau da, wo das ausgebaute Stück Straße zu Ende ist. Auch der Finanzbedarf für die 6,16 Kilometer lange Strecke sei noch nicht klar, versichert der Dezernent.

Baumgutachten für Alleebäume

Etwas weiter gediehen sind die Pläne hingegen für eine grundhafte Fahrbahnsanierung der Bundesstraße 107 weiter in Richtung Süden. „Der Abschnitt zwischen Glöwen und der B 5 soll im Jahr 2018 gebaut werden“, verkündet Frank Schmidt. Die Kosten des 8,3 Kilometer langen Teilstücks schätzt er auf 1,5 Millionen Euro. Ein Baumgutachten soll über das Schicksal der Alleebäume entscheiden, die in diesem Teilstück vom einst dichten Bewuchs noch übrig sind. Einem durchgehenden Radweg zwischen der B 5 bei Neu Schrepkow bis Glöwen und damit weiter bis Havelberg erteilt Frank Schmidt allerdings eine Absage. „Gegenwärtig werden die Radwege in Brandenburg zwar neu bewertet, aber wo es keinen ausgeprägten Bedarf gibt, wird wohl auch kein neuer Radweg gebaut.

Von Andreas König

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