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Narren übernahmen die Macht

Meyenburg Narren übernahmen die Macht

Seinen 33. Geburtstag feiert der Meyenburger Carneval Club MCC in dieser Saison. Eröffnet wurde sie mit dem traditionellen Festumzug zum Amtsgebäude. Dort musste Bürgermeister Falko Krassowski den Schlüssel zum „Zentrum der Macht“ herausgeben. Und diese Macht reicht bis in höchste Kreise der Landesregierung, erfuhr das närrische Volk.

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„Meyenburg Helau“ riefen die Funkenmariechen.

Quelle: Andreas König

Meyenburg. Für einen kurzen Moment reihte sich die nördlichste Stadt der Prignitz in die Riege der Karnevalsmetropole ein. Mit Prinzenpaar und Prinzengarde Funkenmariechen, einem Karnevalswagen und allerlei Spalier stehenden Zuschauern kam trotz der unangenehmen Kälte und des grauen Himmels reichlich Karnevalsstimmung auf.

Bunter Umzug auf dem Weg zum Rathaus

Vom Parkplatz des Pennymarktes zum Amtsgebäude bewegte sich der bunte Zug durch die Straßen. Immer wieder erscholl der Schlachtruf „Meyenburg Helau“. „Unser Motto lautet „33 Jahre – Geburtstag“, sagte die Präsidentin des Meyenburger Carneval Clubs (MCC), Christina Rätke. Rund 150 Mitglieder des MCC, angeführt vom Fanfarenzug aus Putlitz, zogen durch die Stadt. Ziel war das Amtsgebäude, wo die Narren von Bürgermeister Falko Krassowski den Rathausschlüssel als Symbol der Macht übernehmen wollten. Auf dem Weg dorthin wurde immer wieder angehalten, um den Abstand zwischen dem Prinzenpaar – stilecht in einer von zwei Schimmeln gezogenen Kutsche – und dem Rets des Zuges nicht zu groß werden zu lassen.

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Seinen 33. Geburtstag feierte der Meyenburger Carneval Club (MCC) mit einem zünftigen Umzug durch die Stadt. Trotz nasskalten Novemberwetters hielten die kleinen und großen Akteure tapfer durch. Am Rathaus übergab Bürgermeister Falko Krassowski den Schlüssel und damit das Geheimnis der Macht dem Prinzenpaar Daniela I. und Andreas III.

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Meyenburg ist das eigentliche Zentrum der Macht

Vor dem Rathaus begehrte Christina Rätke lautstark Einlass. Bürgermeister Falko Krassowski erschien, obwohl er vorgeblich auf dem Weg nach Mallorca war. Das Stadtoberhaupt ließ sich nicht lumpen und schilderte in einer gereimten Büttenrede, dass Meyenburg eigentlich das geheime Zentrum der Macht nicht nur im Kreis, sondern auch in der Nachbarstadt Wittstock und sogar im Land Brandenburg sei. Tatsächlich stammen der Wittstocker Pressesprecher und der Erste Beigeordnete des Landrates aus Meyenburg. Staatssekretärin Katrin Lange hat bekanntlich auch lange Jahre in der Stadt gewirkt. Die Absage der Kreisgebietsreform schließlich – ein historisches Ereignis – wurde ebenfalls in Meyenburg bekanntgebeben. Nach dem Auftakt wurde ausgelassen im Clubhaus der Vereine gefeiert.

Von Andreas König

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