Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Narrenspaß für 220 Rentner
Lokales Prignitz Narrenspaß für 220 Rentner
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 20.01.2016
In Berge brillierten die Minifunken zur Eröffnung des spritzigen Zweistundenprogramms. Quelle: Fischer
Anzeige
Reetz/Berge

Mit tollen närrischen Programmen begeisterten am Sonnabend im Amt Putlitz Berge die Mitglieder des Reetzer Faschingsclubs und der Karnevalsgesellschaft Berge bei ihren Auftaktveranstaltungen für die diesjährige Jeckensaison. Traditionell beginnen beide Clubs mit dem Seniorenkarneval.

„In Reetz, da geht’s“, heißt das Motto beim Reetzer Fasching in der Gaststätte Muhs seit über einem Vierteljahrhundert. „Das war so und bleibt so, wir wollen uns nicht durch spezielle Slogans in der Programmgestaltung einengen lassen“, sagt der neue Vereinsvorsitzende René Altrock. Rund 60 Kinder und Erwachsene wirken jährlich mit. Allein oder im Team bereiten sie ihre Auftritte vor. Noch etwas ist in Reetz anders: „Wir feiern Fasching, bei uns gibt es kein Prinzenpaar und keinen Elferrat“, so René Altrock. Traditionell moderiert Ricardo Perlich die Veranstaltungen. Er ist seit der Vorstandsneuwahl im April vorigen Jahres der neue Präsident des Faschingsclubs. Zwischen 15 Programmpunkten hat er in dieser Saison mit seinem witzigen Charme überzuleiten.

Nur noch Restkarten für Narrenshows in Reetz, Berge und Perleberg

Der Reetzer Faschingsclub lädt noch an zwei Abenden unter dem Motto „In Reetz, da geht’s“ in das Gasthaus Muhs ein. Ausverkauft ist die Faschingsveranstaltung in Reetz am 20. Februar. Restkarten gibt es für den 23. Januar ( 03876/7 91 40 und 038785/6 07 85.

Nachdem Bürgermeister Thomas Breitlauch am Sonnabend dem Präsidenten die Schlüsselgewalt übertragen hatte, steppte der Bär. Zwei Stunden lang jubelten, klatschten und schunkelten die 200 Gäste in Reetz über die ausgelassene närrische Unterhaltung.

Die „Reetzer Spatzen lassen den Saal jedes Jahr mit frechen Liedern toben. Quelle: Fischer

Genauso begeistert waren in der Berger Gaststätte „An’e Eiche“ die Gäste der KGB. Etwa 50 der rund 120 Rentner kamen aus dem Raum Putlitz mit einem Bus, den die Seniorenbetreuer des Amtes organisiert hatten. Nachdem das neue Prinzenpaar Nadine I. und Christian II. von Bürgermeister Werner Eckel den „Rathausschlüssel“ empfangen und die Kußfreiheit ausgerufen hatten, boten die etwa 20 Kinder und 80 Erwachsenen, die zum KGB-Team gehören, den Zuschauern ein spritziges, gut zweistündiges Programm. Entsprechend dem diesjährigen Motto: „Wir grüßen unsere Narren und Fans: Zurück in die 90er Jahre – Let’s dance“ standen die meisten der 22 Shownummern im Zeichen des flotten Tanzes und fetziger Musik. Natürlich durften, wie es auch in Reetz der Fall war, die Gäste vor und nach dem Programm selbst die Tanzfläche bevölkern.

Die Berger Narren sind nicht nur in ihrem Stammlokal mit Elferrat, Sketchen, Tänzen und Bütten zu bewundern. Im vierten Jahr in Folge reisen die KGB-Mitglieder auch wieder nach Perleberg. An drei Tagen zelebrieren sie ihre Jeckenshow im Saal des Hotels „Deutscher Kaiser“.

Wie bei den Reetzern, sind nicht mehr für alle Veranstaltungen der Berger Karten zu haben. Wer noch ein Plätzchen ergattern will, sollte sich sputen.

Von Ulrich Fischer

Die Ankündigung war spektakulär, doch die Realität wohl eher enttäuschend. Die Ausstellung des Pathologikons in der Sporthalle der Allendegrundschule Wittenberge, hielt nicht das, was einige Gäste sich vorstellten. Sie ist nicht mit den „Körperwelten“ eines Gunther von Hagens vergleichbar.

20.01.2016
Ostprignitz-Ruppin Wittstock: Schläge ins Gesicht - Betrunken und verprügelt

Eine Wittstockerin ist am Sonnabendabend Opfer einer Prügelattacke in ihrer eigenen Wohnung geworden. Die Frau, die sich zuvor mit ihrem Angreifer gestritten hatte, war mit 2,5 Promille auch ziemlich betrunken.

17.01.2016

Regelmäßig kommen behinderte Menschen der Lebenshilfe Prignitz zusammen, um gemeinsam zu malen. Sie können sich immer selbst aussuchen, was sie auf Papier bringen wollen. Was dabei in den letzten Monaten und Jahren entstanden ist, wird jetzt in einer Ausstellung gezeigt.

20.01.2016
Anzeige