Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Naturschützer protestieren gegen A 14-Ausbau

Karstädt Naturschützer protestieren gegen A 14-Ausbau

Zu wenig Zeit, um alle Umweltschutzbelange bezüglich des Weiterbaus der A 14 abzuwägen – das ist die Hauptkritik der Umweltschutzorganisation BUND in ihrem aktuellen Schreiben an die Europäische Kommission. Es geht um den Abschnitt zwischen Karstädt (Prignitz) und Dahlenwahlsleben (Börde). Die Kommission soll den Ausbau stoppen.

Voriger Artikel
Tivoli- und Rathausstraße offiziell wieder frei
Nächster Artikel
Dampfmaschine: Pritzwalk bestreitet Interesse

Die A 14 ist noch immer eine Baustelle.

Quelle: euroluftbild.de/Robert Grahn

Karstädt. Der Bau der A 14 von Magdeburg über Wittenberge nach Schwerin soll jetzt von der Europäischen Kommission überprüft werden. Der Landesverband Brandenburg der Umweltschutzorganisation BUND legte Beschwerde gegen einen Teilabschnitt des Projekts ein, wie der Verband am Donnerstag mitteilte.

Konkret wendet sich der Verband gegen die Aufnahme des Abschnitts von Karstädt in der Prignitz bis Dahlenwarsleben im Landkreis Börde in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan. Dem BUND seien lediglich zwei Werktage für eine Stellungnahme eingeräumt worden, kritisierten die Umweltschützer. Vor dem Brandenburger Landesverband hatte bereits der Bundesverband der Organisation die EU-Kommission angerufen. Ziel ist, dass die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland einleitet. Der Bundesverkehrswegeplan liegt derzeit im Entwurf vor und soll Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres verabschiedet werden.

Alternative sei nicht genügend geprüft worden

„Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes lag nur sechs Wochen öffentlich aus – viel zu wenig Zeit für ein solch umfangreiches Gesetzespaket“, kritisierte der Kreisverbands-Chef in der Prignitz, Wilfried Treutler. Die Alternative – nämlich der Ausbau der schon vorhandenen Bundesstraße 189 – sei nicht ausreichend geprüft worden.

Mit ähnlichen Argumenten waren die Naturschützer bereits bis vor das Bundesverwaltungsgericht gezogen, die Bundesrichter hatten das Projekt aber grundsätzlich gebilligt. Mehrere Teilstücke der A 14 sind bereits fertiggestellt. Insgesamt soll die Autobahn von 2020 an befahrbar sein. In den rund 155 Kilometer langen Autobahnneubau investiert der Bund insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro.

Von MAZ-online

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Prignitz

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg