Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Neu als Pfarrerin in Perleberg
Lokales Prignitz Neu als Pfarrerin in Perleberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 05.05.2016
Verena Mittermeier vor dem Eingang zur Perleberger Kirche. Quelle: Beck
Anzeige
Perleberg

Der 1. April ist für die meisten Menschen wohl ein Scherzdatum, für Verena Mittermaier war es das aber nicht. Denn an diesem Tag begann für die gebürtige Baden-Württembergerin in der Kreisstadt ein neuer wichtiger Lebensabschnitt: als Pastorin im Entsendungsdienst für den Pfarrsprengel Perleberg.

„Im letzten Jahr habe ich mich nach einer neuen Wirkungsstätte umgeschaut, weil ich aus Berlin wegwollte. Ich habe mir mehrere Orte, an denen eine Pfarrerin gesucht wurde, angesehen, dabei reizte mich die Prignitz ganz besonders und meine Entscheidung fiel dann auf Perleberg“, meint die gertenschlanke zierliche 42-Jährige dazu.

In engem Kontakt mit der Natur

Den Ausschlag dafür gab, dass es hier eine kompakte Kirchengemeinde mit einer einzigen großen Kirche gibt – nur noch das kleine Gotteshaus in Quitzow gehört dazu. Aber nicht nur das: „Je weiter man von Berlin weg kommt, desto schöner und unzersiedelt wird die Landschaft; und das gefällt mir hier ganz besonders, dass man, wenn man die Stadt verlässt, sich sofort in einer wunderschönen Natur befindet!“ Und das empfinden der Ehemann und die beiden Töchter genauso, sodass die Familie sogar schon mit dem eigenen Boot eine Kennenlerntour auf der Stepenitz unternommen habe. Große Wertschätzung genießt auch der Pfarrgarten: „Mein Mann, der sich derzeit noch um die kleine Tochter kümmert, ist derart davon begeistert, dass er dort bereits Beete angelegt hat!“ Schließlich sollen die Töchter ja auch die Gelegenheit haben, im Kontakt mit der Natur aufzuwachsen.

Beruflich ist Verena Mittermaier, die das erste Mal hier in ihrer neuen Umgebung im Januar zu einem Vorstellungsgottesdienst zugegen war, ebenfalls noch immer in der Phase des Kennenlernens: sie stellte sich bei Bürgermeisterin Annett Jura „in einem sehr schönen Gespräch“ vor, besuchte den Krankenhausseelsorger Olaf Glomke und schaute sich in den von der Diakonie betriebenen Einrichtungen um. „Doch das ist noch nicht alles, vieles steht für mich noch an, was ich für ein klares Bild brauche. Dazu gehören zum Beispiel die Finanzierungsfragen für verschiedene Projekte wie den Umbau der Superintendentur, denn Perleberg wird ja als Sitz bleiben, nachdem die Fusion mit dem Kirchenkreis Kyritz-Wusterhausen vonstatten gegangen ist!“

Viel Erfahrung gesammelt

Mit Amtshandlungen ist die Pfarrerin schon voll eingebunden: bei den Gottesdiensten, einer ersten Beerdigung und andererseits auch bei einer ersten Taufe in der vergangenen Woche, und auch die Konfirmation will vorbereitet sein. „Es ist voll angerollt!“ meint die Geistliche dazu.

Verena Mittermaier bringt übrigens ein breites Spektrum an beruflichen Erfahrungen mit: Nach ihrem Theologiestudium blieb die ehemalige Nürtingerin in Berlin, war als Geschäftsführerin der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche sowie in einem Sonderpfarramt im Diakonischen Amt tätig, und absolvierte dann auch ihr Vikariat in einer Gemeinde in Köpenick.

Doch was ist das alles gegen Perleberg, und vor allem diese Kirche? „Sie ist wunderschön, ich liebe sie einfach, und insbesondere jetzt am Vormittag, wo so ein besonderes Licht auf den Altarbereich scheint!“, schwärmt die Pfarrerin. Aber solche Besuche wie jetzt zum Fototermin kann sich die Verena Mittermeier selten leisten, „denn ich bin ja hauptsächlich zum Arbeiten hierhergekommen!“

Von Kerstin Beck

„Ich weiß nicht, ob der Wolf wirklich in unsere Region passt“, sagt Michael Brinschwitz, der Geschäftsführer des Kreisbauernverband es in Ostprignitz-Ruppin. Er sieht durch den Wolf erhebliche Probleme auf die Landwirte zukommen. Wenn das Raubtier stärker in heimischen Wäldern Einzug hält, müssten Herden von Schafen und Rindern oder auch Pferde stärker geschätzt werden

02.05.2016
Prignitz Prignitz: Polizeibericht vom 2. April - Randalierer gefasst

Mithilfe einer Zeugin ist am Sonntag gegen 1 Uhr in Perleberg ein 30-jähriger Randalierer gefasst worden. Der Mann hatte in der Uferstraße gegen drei parkende Fahrzeuge getreten und geschlagen – Schaden 500 Euro. Der 30-Jährige war betrunken und mit zwei weiteren Personen unterwegs. Einen Atemalkoholtest lehnte er ab.

02.05.2016
Ostprignitz-Ruppin Stadtführerlehrgang in Wittstock - Wittstockprofi in 24 Stunden

Egal, ob sie später Touristengruppen durch Wittstock führen oder nur mehr Wissen über ihre Stadt verinnerlichen wollen – Die Gründe der zwölf Teilnehmer am Stadtführerlehrgang in Wittstock sind vielfältig. Während der gut 24 Unterrichtsstunden lernen sie bei Historiker Wolfgang Dost allerhand über die Dossestadt und kleine Histörchen am Rande.

05.05.2016
Anzeige