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Neubau für die Feuerwehr

Dannenwalde Neubau für die Feuerwehr

Die Sanierung des alten Feuerwehrgerätehauses in Dannenwalde ist den Mitgliedern des Hauptausschusses der Gemeindevertretung Gumtow zu teuer. Sie befürchten eine Kostenexplosion und empfehlen deshalb einen Neubau, dessen Finanzierung gesichert ist.

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Das alte Feuerwehrgerätehaus von Dannenwalde hat ausgedient. Ein neues soll gebaut werden.

Quelle: Anja Schael

Dannenwalde. Der Hauptausschuss der Gemeindevertretung Gumtow hat den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für Dannenwalde empfohlen. Die Alternative wäre die Sanierung des alten Gerätehauses gewesen, bei der ein Großteil der Ausschussmitglieder befürchtet, dass die Kosten explodieren könnten. Würde das Haus saniert werden, wären unter anderem Abbrucharbeiten, eine Stabilisierung und der Aufbau des Vordergiebels einschließlich des Wandputzes nötig. Es müsste ein neues Tor eingebaut werden, ebenso neue Fenster und Türen. Weitere Arbeiten würden an den Decke, am Fußboden und an der Elektroanlage notwendig werden. Außerdem müsste eine Zufahrt gebaut werden. Die Kosten hat ein Ingenieurbüro mit gut 100 000 Euro veranschlagt.

Das Geld ist schon im Gumtower Haushalt eingeplant

Der Neubau wäre mit 155 000 Euro zwar teurer, dafür nach Meinung der Ausschussmitglieder aber besser planbar. Die Finanzierung ist gesichert. Das Geld wurde bereits in den Haushalt eingestellt. Bürgermeister Stefan Freimark teilte mit, dass eine Förderung beantragt worden sei und die Mitteilung vorliege, dass das Vorhaben grundsätzlich förderfähig ist. Der Fördersatz beträgt 45 Prozent. 70 000 Euro Fördermittel wären das. Knapp 86 000 Euro würde der Eigenanteil für die Gemeinde betragen. Der alte Ortsbeirat hatte sich bereits für den Neubau ausgesprochen, ebenso die Wehrführung. Der neu gewählte Ortsbeirat diskutiert über das Thema bei seiner konstituierenden Sitzung.

Die Frage, ob es schon eine Baugenehmigung gibt, beantwortete Freimark mit nein. Es sei noch keine beantragt worden, aber es liege eine Stellungnahme vom Bereich Brandschutz des Landkreises Prignitz zum Vorhaben vor, so Freimark. Das war eine Bedingung für das Stellen eines Förderantrags, ergänzte er.

Gemeindebrandmeister Bodo Schulz fehlten die Kostenschätzung und Baupläne. „Auf welcher Basis funktionieren die Zahlen und wer hat sie erstellt?“, wollte er wissen. Freimark antwortete, dass die Unterlagen nachgereicht werden.

Ein Neubau wäre auch besser für die Bilanz

Für Bauvorhaben im Bereich Feuerwehr ist eine Zuwendung über das KIP-Programm möglich. Sowohl Umbau als auch Neubau könnten gefördert werden. Die Zuwendung beträgt maximal 60 Prozent und ist abhängig von der Finanzkraft der Kommune. Finanzstarke Kommunen bekommen eine geringere Förderung als Kommunen mit einem Haushaltssicherungskonzept. Gumtow hat keines. Fördergeld für die Sanierung des alten Hauses hat die Gemeindeverwaltung nicht beantragt.

Ausschussmitglied Dietmar Pritzschke plädierte für einen Neubau. Er sagte: „Eine Sanierung sei viel haushaltsschädlicher.“ Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses stehe schließlich besser in der Bilanz da.

Was mit dem alten Gerätehaus passiert, wenn es nicht mehr von der Feuerwehr genutzt wird, wollten die Ausschussmitglieder wissen. Freimark sagte, dass er sich sowohl eine kommunale Nutzung, als auch eine gemeindliche von Seiten Dannenwaldes vorstellen kann.

Von Sandra Bels

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