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Neue Azubis im Christophorus Seniorenzentrum

Pritzwalk Neue Azubis im Christophorus Seniorenzentrum

Im Christophorus-Seniorenzentrum starteten am Montag zwei junge Pritzwalker in die Ausbildung zum Altenpfleger. Einrichtungsleiter Bernd Bartel und die Praxisanleiter begrüßten Franziska Wenzel und Philipp Lorr mit einem Frühstück. Ganz neu waren sie nicht im Haus: Beide hatten bereits Praktika absolviert.

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Bernd Bartel (vorn links) begrüßt Philipp Lorr (hinten links) und Franziska Wenzel (vorn rechts) mit einem Azubi-Frühstück.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Mit einem Frühstück wurden gestern Franziska Wenzel und Philipp Lorr am ersten Tag von ihrem neuen Arbeitgeber begrüßt. Sie beginnen eine Ausbildung zur Altenpflegerin beziehungsweise zum Altenpfleger im Seniorenzentrum Christophorus beim Pflegedienstleister Stephanus Wohnen und Pflege.

Während es in anderen Jahren nicht immer einfach sei, geeignete Bewerber zu finden, sei das diesmal nicht der Fall gewesen, sagt Einrichtungsleiter Bernd Bartel: „Es war ja eher so, dass die beiden uns gefunden haben und sich entschieden haben, zu bleiben.“ Die beiden 18-Jährigen hatten das Seniorenzentrum über das schulische Berufspraktikum kennengelernt.

Drei Jahre dauert die Ausbildung

Für die jungen Pritz­walker war klar, dass sie sich für die Ausbildung in den Beruf entscheiden: „Das ist ein Beruf mit Zukunft“, ist Philipp Lorr überzeugt. Außerdem arbeite er gern mit Menschen zusammen. Franziska Wenzel hatte mehrere Praktika, unter anderem auch bei einer ambulanten Hauskrankenpflege. „Zuletzt habe ich drei Monate lang hier im Haus ein Praktikum gemacht. Das hat mir gut gefallen.“ Drei Jahre wird die Ausbildung dauern, die einen theoretischen Teil in der KMG-Altenpflegeschule und neben dem praktischen Teil im Christophorus Seniorenzentrum auch Praktika in der ambulanten Altenpflege beinhaltet.

Zurzeit sind am Standort Pritz­walk sechs Azubis beschäftigt, erklärt Bartel. In der Einrichtung in Stepenitz – dort betreibt die Stephanus Wohnen und Pflege das Seniorenzentrum Marienfließ – sind es zwei. „Unser Ziel ist es, dass das Unternehmen die jungen Leute auch übernimmt.“

94 Personen in werden in Pritzwalk betreut

Pflegedienstleiterin Monika Reinecke überreichte den beiden Azubis neben einem neuen Namensschildchen eine Schultüte und eine rote Rose. Die Blume erinnere an die Heilige Elisabeth, nach der das Unternehmen einst benannt war, erzählte sie. Diese habe einst den Armen Brot gebracht, was ihr Gatte gar nicht gern gesehen habe. Als er sie kontrollieren wollte, sei das Brot unter dem Leintuch im Korb der Edeldame zu roten Rosen geworden. Am Kennenlern-Frühstück nahmen auch die Praxisanleiter für die Lehrlinge teil. Danach ging es nach Stepenitz, wo sich die Azubis die Einrichtung ansehen konnten. Im November werden die beiden an zwei Tagen das Unternehmen in Berlin kennenlernen. In der Prignitz betreut Stephanus Wohnen und Pflege in Pritz­walk 94 Personen mit 72 Mitarbeitern, in Stepenitz sind 45 Mitarbeiter für 51 Männer und Frauen da. Angeboten werden Kurzzeit- und Verhinderungspflege, Betreuung von Demenzpatienten, Service- und Pflegewohnen.

Von Beate Vogel

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