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Neue Dömnitzbrücke soll Jahrzehnte halten

Pritzwalk Neue Dömnitzbrücke soll Jahrzehnte halten

Fußgänger und Radfahrer können seit Freitag wieder die Dömnitz in Pritzwalk überqueren. Nach zweimonatiger Bauzeit ist die Querung jetzt mit einem Beton-Gehweg versehen. Die alte Holzkonstruktion war laut Friedhelm Müller, Baufachbereichsleiter bei der Stadt „nur noch Schrott“. Der Bau schlug mit 56 000 Euro zu Buche, Fördermittel gab es keine.

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Bei der Übergabe der Dömnitzbrücke (v.l.): Friedhelm Müller, Dietmar Prause, Ronald Thiel, Eckhard Leest und Ronald Nikolowius.

Quelle: König

Pritzwalk. Immer mal wieder müssen die Herren an die Seite treten – Radfahrer nutzen die erneuerte Brücke über die Dömnitz zwischen der Quandtschule und der Straße Zur Hainholzmühle in Pritzwalk bereits rege. Die offizielle Übergabe war hingegen erst am Freitag.

Alte Brücke hatte die Note „fünf“ bekommen

Nach rund zwei Monaten Bauzeit existiert wieder eine Verbindung die Promenade entlang über die Dömnitz. „Die alte Brücke entsprach ja nicht mehr den Sicherheitsvorschriften und musste dringend erneuert werden“, sagte Friedhelm Müller, Fachgebietsleiter für Bauwesen in der Stadtverwaltung. Die Dömnitzquerung hatte bei der letzten Überprüfung vor der Erneuerung die schlechteste Note bekommen, eine glatte fünf. „Im Grunde war die gesamte Brückenkonstruktion bis auf die Widerlager und die Stahlträger nur noch Schrott“, schätzte der Bau-Fachgebietsleiter ein.

Ein Bauwerk nur für Radfahrer und Fußgänger

Davon kann nun keine Rede mehr sein. Die Betonelemente, die den Brückenbelag bilden, machen einen grundsoliden Eindruck. 2,40 Meter breit ist die Brücke und 14,50 Meter lang. Für ihre eigentliche Bestimmung, nämlich Radfahrer und Fußgänger von einem Dömnitzufer zum anderen zu bringen, ist sie bestens gerüstet. „Es ist auch möglich , dass Dienstfahrzeuge der Stadtverwaltung die Brücke passieren“, erklärte der Baufachmann. „Allerdings soll es dabei bleiben“, sagte der Vizebürgermeister Ronald Thiel. „Sollte sich abzeichnen, dass die Brücke zweckentfremdet genutzt wird, müssen wir dagegen vorgehen.

Vandalen traten die Absperrung kaputt

Während der Bauarbeiten hatten die Bauleute der Firma Erd- und Wasserbau aus Wittstock zwar nicht mit unberechtigtem Passieren der Brücke zu tun, wohl aber mit Vandalismus. „Noch in kurz vor der Fertigstellung haben Unbekannte die Absperrung weggetreten“, sagte Geschäftsführer Eckhard Leest. Nun aber sind die Arbeiten abgeschlossen, und die Stadt hofft, dass die Brücke länger hält ihre Vorgängerin. Bei Holzbrücken rechnet man mit 15 bis 20 Jahren Nutzung. Der Stadt Pritzwalk gehören 21 Brücken und Durchlässe.

Von Andreas König

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