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Prignitz Neue Pfarrerin tritt ihr Amt an
Lokales Prignitz Neue Pfarrerin tritt ihr Amt an
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11:07 07.03.2018
Superintendentin Eva-Maria Menard segnet die neue Pfarrerin Mareike Sabl. Quelle: Kerstin Beck
Wittenberge

Den ganzen feierlichen und fröhlichen Gottesdienst über behielt sie ein sanftes Lächeln im Gesicht, das nicht einmal bei der Segnung durch Superintendentin Eva-Maria Menard verschwand: Am Sonntag wurde Mareike Sabl im Wittenberger Gemeindehaus als neue Pfarrerin des Pfarrsprengels Wittenberge-Land eingesetzt.

Angetreten hat die 32-Jährige ihren Dienst bereits am 8. Februar, nachdem sie mit Ehemann Matthias und ihren beiden Söhnen Jakob und Simon hierher übergesiedelt war. Die gebürtige Gothaerin bringt gute Voraussetzungen mit: Nach dem Studium der Religionspädagogik in Berlin ging es mit einer zweiten Ausbildungsphase, der Theologie, weiter, und danach mit einem dreijährigen Vikariat in den beiden bei Berlin gelegenen Kirchengemeinden Mahlow und Glasow.

Nun hat die Landeskirche die junge Geistliche nach Wittenberge für zwei Jahre auf die erste Pfarrstelle entsandt.

100 Gäste beim Weltgebetstag

In den wenigen Tagen seit ihrer Ankunft hat Mareike Sabl schon mal die „anhängigen“ Orte besucht, hat Menschen kennengelernt und damit gern Fuß gefasst: „Ich bin hier gut angekommen und bin hier sehr freundlich aufgenommen worden. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, mit welchem großen Engagement hier vorgestern der Weltgebetstag durchgeführt wurde. Etwa 100 Gäste waren dazu gekommen!“

Zum neuen Bereich gehören neben der Stadt Wittenberge auch die Gemeinden Bentwisch, Cumlosen, Groß Breese, Weisen, Wentdorf und Schilde und dazu natürlich noch viel mehr Gemeindemitglieder. Doch es gibt ja noch eine zweite Pfarrstelle, die ebenfalls wieder besetzt ist. Pfarrer Andreas Deckstrom, der neue „Zweite“, wird am 29. April um 14 Uhr in sein Amt eingeführt werden.

Ein Tour-Shirt als Geschenk

Und auch Willkommensgeschenke gab es für die neue Pfarrerin. „Ich habe gelernt, dass das Essen für die Prignitzer sehr wichtig ist, und so überreiche ich hier etwas Prignitztypisches“, verkündete die Superintendentin zuletzt: „Suren Knieper, das regionale Leibgericht, das jetzt gerade seine ’Jahreszeit’ hat!“

Und dazu gab es ein Trikot, womit die gesamte Superintendentur im vergangenen Jahr heiter und beschwingt die „Tour de Prignitz“ mitgemacht hatte: ein himmelblaues T-Shirt mit der Aufschrift „Die auf Gott vertrauen, erhalten neue Kraft!“ – Das Beste vielleicht, was man einer neuen Pfarrerin zu Beginn schenken kann.

Von Kerstin Beck

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