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Prignitz Neue Wege für Trecker und Co
Lokales Prignitz Neue Wege für Trecker und Co
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00:18 15.06.2017
Der Ausbau des Weges „Schäferdrift“ schreitet voran. Quelle: Beate Vogel
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Putlitz/Reetz

Mehr als eine Million Euro Fördergeld aus dem Förderprogramm zur ländlichen Entwicklung (Leader) wird dieses Jahr im Amtsbereich Putlitz-Berge verbaut. Darüber informierte Peter Jonel, Fachbereichsleiter Bau und Ordnung in der Amtsverwaltung. Den größten Posten macht dabei mit einer Zuweisung in Höhe von 735 600 Euro der Ausbau des Weges „Schäferdrift“ zwischen Reetz und Wüsten-Vahrnow aus. Doch auch über die Förderung in Höhe von 274 500 Euro für den Weg von der Milchviehanlage in Berge an die Straße zwischen Kleeste und Neuhausen können sich die Bürger freuen. „Das wird die Hauptstrecken entlasten“, so Jonel. Denn obwohl die Verbindungen als ländliche Wege und vor allem für die landwirtschaftliche Nutzung konzipiert sind, stehen sie auch den Pkw-Fahrern zur Verfügung.

Die „Schäferdrift“, die in der Gemarkung Gülitz-Reetz liegt, war laut Jonel bisher eine bessere Sandpiste. Nun wird der Untergrundgrund professionell befestigt, bevor später Betonspurbahnen verlegt werden. Der fertige Weg wird 2,7 Kilometer lang und drei Meter breit sein. Den Zuschlag hatte bei der Ausschreibung die Kyritzer Firma Baatz erhalten, die am 2. Mai mit den Arbeiten begonnen haben. Ende Juli wollen die Mitarbeiter fertig sein. Derzeit legen die Männer in Reetz den Anschluss an die Asphaltstraße. Die Gemeinde Gülitz-Reetz trägt, bei Gesamtkosten von 985 200 Euro, den Eigenanteil in Höhe von 245 000 Euro. Als Ausgleichsmaßnahme werden übrigens noch in diesem Jahr 95 Apfel- und Birnbäume gepflanzt.

Auch in den Brandschutz wird investiert

Ebenfalls über den ländlichen Wegebau wird der Weg von Berge in Richtung Kleeste bis zur Anbindung an die Straße nach Neuhausen finanziert. Hier bringt die Gemeinde Berge einen Eigenanteil in Höhe von 92 000 Euro auf. Insgesamt ist die Baumaßnahme mit 366 700 Euro veranschlagt. Der Weg ist knapp 1300 Meter lang und vier Meter breit. Er soll als Asphaltstraße ausgebaut werden. Baubeginn ist für Mitte Juli vorgesehen, einen Monat später soll die Verbindung fertig sein. Die Gemeindevertretung Berge wird Anfang Juli den Auftrag vergeben.

Demnächst geplant ist laut Fachbereichsleiter Jonel die Sanierung zweier Löschteiche. So sollen in Hülsebeck und Grenzheim die Teiche instand gesetzt werden. „Der in Hülsebeck fällt uns beinahe zusammen“, hatte Jonel im jüngsten Amtsausschuss eingeschätzt. In Berge sollen demnächst in der Zisterne an der Schule 200 Kubikmeter Löschwasser zur Verfügung stehen, wenn die Reparaturen abgeschlossen sind. „Dann habe wir dort eine viel besserer Brandschutzabsicherung.“

Von Beate Vogel

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